Naturnah und still wie einst Indianer, paddeln Hans Thurner und Ramona Weilguni einen Sommer lang als Flussnomaden durch das unüberschaubare Wasserlabyrinth der Yukon Territories in Kanada. Aus den tiefen Erfahrungen dieser behutsamen Annäherung entwickeln der Fotograf und die Ethnologin ihre persönliche Dia-Vision. Sie erzählt von der abenteuerlichen
Kanufahrt, vom Leben in einer Blockhütte, von eindrücklichen Begegnungen mit Adler, Bär und Wolf. Und von der atemberaubenden Stille und Einsamkeit der unendlichen Wälder. Historische
Bauten halbzerfallener Geisterstädte bringen sie auf die Spur der Goldgräber. Unvergleichlich schöne Bilder entstehen aber, als die beiden Reisenden in die herbstliche Farbenpracht der subarktischen Landschaft eintauchen. Die Fahrt führt sie über den Dempster Highway bis Inuvik im Mackenzie Delta. Im Banne der Wildnis ist kein Reisebericht, sondern die Hommage an ein bestimmtes Lebensgefühl: Der Sehnsucht nach einem harmonischen Leben als Teil im großen
Kreislauf der Natur.
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