AM PULS DER ERDE – Ulla Lohmann erlebt ein Vulkanabenteuer in Vanuatu

Die Fotojournalistin Ulla Lohmann hat sich in ihrem Studium in Umweltmanagement auf Urvölker im Südpazifik spezialisiert. Mehrere Jahre lebte sie unter ihnen und reist immer wieder dorthin zurück, um das Leben dieser Volksgruppen und die einzigartige Vulkanlandschaft zu studieren und zu porträtieren.

Die Fotografin Ulla Lohmann vor dem Vulkan See.

Die Erde bebt. Unaufhörlich. Ich zittere in ihrem Rhythmus mit. Zu aufregend ist es, endlich hier, fast am Ziel meiner Träume zu sein: im Vulkan Benbow. Lange hatte ich auf diesen Moment warten müssen. Um mich herum ragen steile Wände auf, ich bin wie in einem Trichter gefangen. Die Erde grollt. Der dumpfe Ton wird im Krater verstärkt und bebt durch meinen ganzen Körper. Alles ist dunkel, bis auf ein eigenartiges rotes Glühen, das direkt aus der Hölle zu kommen scheint. Wenige Meter unter mir brodelt ein Lavasee. Noch kann ich ihn aber nicht sehen. Ich kauere auf einem kleinen Absatz unter einer Wand, 400 Meter tief im Schlund eines aktiven Vulkans. Ich bin angeseilt, atme durch meine Gasmaske. Ziehen die Gase nach oben, schützt sie mich. Wehe, wenn das Wetter umschlägt und sich Wolken über dem Vulkan bilden, dann könnte es ein Problem geben, da sie die Gase nicht abziehen lassen. Auf mich wartet eine Querung über rutschige Blöcke und loses Geröll – und die Aussicht, beim kleinsten Missgeschick in der kochenden Lava zu landen. Ist es zu gefährlich? Ich bin aufgeregt. Angst habe ich vor allem davor, so kurz vor dem Ziel aufgeben zu müssen. Schließlich ist es nicht mein erster Versuch, den Vulkan zu bezwingen.

Der Bembow Vulkan in Vanutu bei Papua-Neuguinea. Ulla Lohmann, die Fotojournalistin, vor dem Lavasee.

Als ich acht Jahre alt war, reiste mein Vater mit mir nach Pompeji – das war mein Schlüsselerlebnis. Seitdem träumte ich davon, einmal einen aktiven Vulkan zu besuchen. Während meiner ersten Weltreise wählte ich dann Ambrym als Zwischenstopp, da es hier relativ gut zugängliche Lavaseen gibt – zumindest wenn man ein Abenteurer ist. Von da an wurde der Inselstaat zum festen Bestandteil meines Lebens. Vor allem die Menschen und ihr Bezug zur Natur, speziell zu den aktiven Vulkanen, haben es mir angetan. Dank eines Stipendiums konnte ich im benachbarten Australien studieren, um mehr über diese Kultur zu lernen. Ich eignete mir eine der Amtssprachen Vanuatus, Bislama, an und wohnte später bei Familien auf Vanuatu, die mich heute noch wie eine Tochter behandeln. Wir können von diesen Menschen und ihrem Verhältnis zur Natur viel lernen, und im Gegenzug können sie von unseren wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren. Die Vulkane sind kaum erforscht und bergen viele Gefahren für die Bevölkerung. Deshalb sind wir jetzt hier: Um mehr über die Vulkane herauszufinden und sie zu dokumentieren. Dazu arbeiten wir auch mit dem „Geohazard Institute“ und mit Wissenschaftlern vor Ort zusammen. Wir, das sind Seilexperte Basti Hofmann, der französische Vulkanologe Thomas Boyer und ich.
Ganz Ambrym ist ein riesiger Schildvulkan, der vor knapp 2000 Jahren ausbrach. Bei der Eruption wurde die Spitze des Berges mit einem Volumen von 70 Kubikkilometern – das entspricht über 14 Millionen Schiffscontainern – in die Luft geschleudert. Er gilt weltweit als einer der zehn größten Ausbrüche der letzten 100 000 Jahre. Dabei entstand ein Vulkankessel, die Caldera, mit einem Durchmesser von 12 Kilometern und einem der wenigen aktiven Lavaseen weltweit. Heute rauchen hier fünf Vulkane um die Wette, erst im Februar wurde ein neuer geboren. Die Landschaft ist ständig im Wandel, auch nach vielen Besuchen kann ich mich daran nicht sattsehen. Dieser Vulkankomplex ist wahrscheinlich der größte natürliche Produzent von Schwefeldioxid, aber kaum erforscht. Je öfter ich Ambrym und seine Vulkanlandschaft besuchte, desto stärker wurde der Wunsch, einem Lavasee einmal ganz nah zu sein, ihn nicht nur von oben zu betrachten, sondern mich in einen der Vulkane abzuseilen – dorthin, wo vor mir noch kein anderer Mensch war. Mehrmals habe ich es vergeblich probiert, das letzte Mal scheiterte ich vor sechs Monaten: Das Wetter hatte unserem Expeditionstrüppchen, das auch damals aus Basti, Thomas und mir bestand, einen Streich gespielt. Sollten uns die Vulkangötter diesmal besser gesinnt sein?

Magische Insel.
Wir verließen die Zivilisation auf der vanuatischen Hauptinsel Efate in Richtung Ambrym. Auf der offenen Ladefläche eines Allradfahrzeuges holperten wir in das Herz der Insel, die für ihre schwarze Magie berüchtigt ist. In ganz Vanuatu sind die Bewohner Ambryms gefürchtet. Man sagt, sie können jemanden alleine durch Verwünschungen umbringen. In Lalinda, am Ende der Straße, wohnt Zakzak. Der durchtrainierte Mann mit durchdringendem Blick und festem Händedruck kennt sich mit diesem Thema, über das man nicht redet, bestens aus. Er ist eine Art Vulkanflüsterer. Von seinem Vater hat er dieses Wissen geerbt und sich das Recht, diese Kunst auch auszuüben, beim Ältestenrat erkauft. Zakzak ist mit Anfang vierzig noch sehr jung für diese bedeutende Position, doch sein Vater starb sehr früh und hinterließ Zakzak genug Geld, damit er für die Ausübung der Tradition bezahlen konnte. In der Kultur Vanuatus bezahlt man mit Geld oder Schweinen. So zum Beispiel für das Recht, eine bestimmte Schnitzarbeit ausführen zu dürfen. Schnitzt man, ohne das Recht dazu erhalten zu haben, kann man sogar sterben. Wir suchten Zakzak auf, damit unser Vorhaben ganz nach Landessitte unter dem Wohlwollen der Geister geschehen konnte. Auch seine Beratung war nicht umsonst. Wir überreichten ihm einen kleinen Geldbetrag und er versprach uns, dass er für einen gut gelaunten Benbow-Vulkan sorgen würde. Wir versuchen auf unseren Expeditionen jeweils, so viele Leute wie möglich zu beschäftigen, denn ein Trägerlohn von einem Tag bringt den Menschen ein vielfaches ihres Lohnes auf der Kokosplantage ein.
Am nächsten Morgen brachen wir mit über 50 Trägern auf. Wir hatten Vorräte für einen Monat Aufenthalt auf dem Vulkan dabei: Instantnudeln, Schiffszwieback, Erdnussbutter, Müesliriegel. Ebenso mussten 600 Meter Seil, Kletterzubehör, Hitzeschutzanzüge, Werkzeuge und Kochtöpfe in unser Basislager geschleppt werden. Fünf Stunden quälte sich der Menschentross durch den dampfenden Dschungel, der Weg wurde immer steiler. Mit der Höhe veränderte sich die Vegetation: Die Kokospalmen wichen dem Primärregenwald mit langen Bartflechten, Bromeliengewächsen und Geweihfarnen. Es wurde kühler. Der Calderarand liegt auf fast 1000 Metern Höhe. Hier oben sind die Bäume kleiner, es wachsen Palmen, Baumfarne und lila Orchideen. Der Wald öffnete sich, und vor mir lag die graue Ascheebene. Sonst war alles weiß – die Vulkane versteckten sich im Nebel. Ich kam mir wie in einer anderen Welt vor, als ich die letzten Meter zum Basislager in einem geschützten Wäldchen am Rande der Caldera zurücklegte. Bei unserem letzten Besuch, bei dem es so viel regnete, hatten wir eine kleine «Feuer-Hütte» errichtet, um wenigstens im Trockenen kochen zu können. Sie stand zum Glück noch, nur das Dach musste erneuert werden. Noch regnete es nicht, doch die tief hängenden schwarzen Wolken verhießen nichts Gutes. «Beeil dich, ich möchte nicht in einem nassen Zelt liegen. Wird es innen erst mal nass, trocknet das hier oben nie im Leben!» rief Basti mir zu. Minuten später stand unser Zelt. Wir sind seit vier Jahren verheiratet und ein eingespieltes Team. Als Drohnenpilot, Seilexperte und Logistikmanager kümmert sich Basti um den organisatorischen Ablauf unserer gemeinsamen Expeditionen auf der ganzen Welt, ich übernehme die kreative Rolle und fotografiere oder filme. Thomas kennen wir seit fünf Jahren. Der Franzose hat sich auf den Vulkankomplex Ambrym spezialisiert. Besonderen Schwerpunkt legt er in seinen Forschungen auf die vulkanischen Gase und die Dampfaustrittsstellen, sogenannte Fumarolen an den Vulkanflanken. Er erhofft sich damit, etwas über die Stabilität der Wände herauszufinden und so die Örtlichkeit der Ausbrüche vorherzusagen. Ebenso fasziniert ihn, dass bestimmte Grundparameter wie Temperatur und Größe des Lavasees im Benbow immer nur geschätzt wurden. Er möchte nun als Erster exakte Messungen vornehmen. Damit die Gase die Messergebnisse nicht verfälschen, muss er so nah wie möglich an den Lavasee heran.

Kinder auf der Matupit Insel, East New Britain Province, Papua New Guinea. Sie kennen die Insel nur verdeckt unter Asche.

Die Kinder der Matupit Insel in Papua New Guinea spielen im Wasser. Der Vulkan im Hintergrund.

Lange Langeweile.
Als das Camp stand, setzte der Regen ein. Regen, der uns für die nächsten drei Wochen begleitete – mal als infernalischer Platzregen, mal als sanfter Hauch von Nass. Manchmal schien auch die Sonne, und ein Regenbogen ließ für wenige Minuten auf Wetterbesserung hoffen. Doch dann wurden wir wieder nass. Alles war feucht und klamm. Der Schlafsack, die Kleidung, das Kameraequipment. Meine Schuhe und Bastis Unterhosen auf der Wäscheleine setzten schon Schimmel an. Ich kam mir wie ein eingesperrtes Tier vor, der Regen war der Käfig. Wir konnten nichts unternehmen. Der Benbow-Vulkan, von dessen Kraterinnern ich so lange träume, war unter diesen Bedingungen unerreichbar. Bei Nässe konnten wir nicht abseilen, da der vom Vulkan selber produzierte saure Regen die Seile zerstören würde. Es wird unter anderem Schwefeldioxid ausgestoßen, das mit der Feuchtigkeit in der Luft reagiert und ein Aerosol formt. So kreiert der Vulkan seinen eigenen gefährlichen Regen. Vor sechs Monaten stürzte ein solcher Wasserfall auf uns herab, als wir uns auf der zweiten Innenterrasse befanden. In kurzer Zeit korrodierten die Karabiner und Aufstiegshilfen. Wir mussten mit dem Equipment an womöglich ebenso stark beschädigten Seilen aufsteigen. Die Angst, unser Leben im Krater zu verlieren, begleitete den bangen Aufstieg. In eine solche Situation wollten wir nicht wieder geraten. Selbst wenn der Regen mehrere Stunden aussetzen würde, bliebe der Krater noch voller Gase, da die Wolken den Vulkan wie einen Deckel verschließen und wir in den Dämpfen gefangen wären. Wenn die Gase zu dicht sind, schützt auch die Gasmaske nicht vor VOG, dem gefährlichen vulkanischen Smog. Unsere vier einheimischen Freunde, die mit uns im Basislager geblieben waren, machten sich große Sorgen. In ihren Augen war es klar, warum es so viel regnete: Der Vulkan hat etwas gegen uns. Abends am Lagerfeuer flüsterten sie uns die Lösung zu: Wir sollten Zakzak nochmals konsultieren.

Vorgeschobenes Basislager auf der 1. Terrasse des Benbow

Die Einladung.
Am nächsten Tag schickten wir zwei Boten mit mehr Geld zu Zakzak. Der Tag verging wie jeder andere, es regnete weiter. In der Nacht wachte ich plötzlich auf. Es war still. Kein Regen trommelte auf die Zeltplane. Als ich hinausguckte, war der Himmel sternenklar. Vor Aufregung konnte ich nicht mehr schlafen. Und irgendwann wurde es hell, die Sonne ging auf. Die Sonne! Die Wärme tat so gut. Der schwarze Ascheboden begann sofort, in der Hitze zu dampfen. Basti, Thomas und ich grinsten uns an und begannen in stillschweigendem Einverständnis zu packen – der Moment war gekommen! Schwer beladen, legten wir die eineinhalb Stunden Fußmarsch zum Benbow zurück.
Basti richtete das Seil her, um vom Kraterrand auf die erste Terrasse zu kommen, und wir seilten uns ab. Die Bedingungen waren ideal: Kaum Gase im Krater, keine Regenwolken in Sicht. Wir bauten unser vorgeschobenes Zeltlager im Kraterinnern auf und begannen, nach einer Abseilstelle zu suchen, um auf die zweite Terrasse zu gelangen. Mit dem Einrichten der Seile verging ein ganzer Tag, aber das Wetter hielt. Die Nacht war klar, der Vollmond strahlte durch die rot leuchtenden Vulkangase hindurch.
Ich lag im Zelt, hatte die Gasmaske auf. Um mich herum war alles rot und hell. Mir schien, als würde der Vulkan mich endlich zu sich einladen, nachdem er sich die ganze Zeit so feindselig gezeigt hatte. Benbow kam mir jetzt wie eine Persönlichkeit mit starkem, unwiderstehlichem Charakter vor. Doch bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, übermannte mich der Schlaf. Trotz Gasmaske und leichtem Zittern der Erde verbrachte ich eine erholsame Nacht in den Armen des Vulkans. Ich war ihm hilflos ausgeliefert, aber ich fühlte mich irgendwie geborgen. Ich hatte das Gefühl, dass er uns duldete und uns erlaubte, sich ihm zu nähern. So viele Jahre hatte er meine Geduld auf die Probe gestellt, nun endlich war der Augenblick da.

Der Lebenstraum.
Ich hänge in meinem Klettergurt knapp über der Kante. Unter mir eine 100-Meter-Wand bis zur zweiten Terrasse. Ich lockere mein Abseilgerät und schwebe nach unten. Auf der zweiten Terrasse ist Basti schon dabei, die nächste Abseilstelle zu suchen. Plötzlich steigt ein Grollen aus dem Vulkan und wird lauter. Wir schauen uns an und blicken sprachlos auf einen emporsteigenden Wirbel aus roten Gasen. Ein Sekundenbruchteil später hat er uns erreicht. Die glühende Luft schneidet mir den Atem ab. Ich kann nichts mehr sehen, mein Gesicht brennt. Noch bevor ich schreien kann, ist der Spuk wieder vorbei, die Gase ziehen in den Himmel. Mir wird bewusst, dass wir in dem engen Trichter gefangen sind. Wenn wir noch weiter unten im Vulkan sind, kann ein erneuter Gas-Sturm unser Ende bedeuten. Zwar haben wir einen Hitzeschutzanzug dabei, aber dieser würde nur einen von uns schützen, und den brauchen wir, um später vom Lavaseerand aus Proben zu nehmen. Basti und Thomas beraten, ob sie umkehren sollen. Meine Entscheidung steht fest – ich will weiter. Thomas misst die ungefähre Temperatur auf der dritten Terrasse. Das Infrarotthermometer zeigt über 50 Grad Celsius. «In jeder Sauna ist es heißer», argumentiere ich. Nach längerer Überzeugungsarbeit siegt auch bei den Jungs die Abenteuerlust über die Vernunft. Mit dem Überlegen haben wir viel Zeit vergeudet. Alle geplanten Messungen durchzuführen, Proben zu nehmen, Fotos und Filmaufnahmen zu machen, dauert. Wir müssen die Zeit hier drin auf ein Minimum beschränken. Zu groß ist die Gefahr, dass ein in Vanuatu fast täglich vorkommendes Erdbeben die Wände instabil werden lässt. Es ist schon dunkel, als Basti sich vorsichtig auf die dritte Terrasse abseilt. Nur das unwirkliche Glühen des Sees, den man noch immer nicht sehen kann, erhellt die Wände um uns herum. Bald verliere ich Basti aus den Augen, er verschwindet im Schlund des Vulkans. Ich halte den Atem an. Ich habe Angst um meinen Mann. Viel zu lange dauert es, bis der erlösende Funkspruch kommt: «Ich bin unten. Und es ist verdammt einmalig.» Ich grinse Thomas an, nun bin ich an der Reihe. Die letzten Meter sind wie ein Traum, ich genieße das Gefühl, weiter in den Trichter zu schweben, bis ich Basti erreichte, der am Wandfuß kauert. Von hier aus kann man den See nicht sehen, nur hören und die Explosionen spüren. Er schüttelt den Kopf. «Schau dir diese gefährliche Querung an.» Unsere Reise soll hier zu Ende sein? Nein. Diesmal muss es klappen. Ich bin nicht gewillt, so kurz vor dem Ziel aufzugeben. Als Thomas endlich bei uns ist, wagt sich Basti weiter. Am Seil gesichert, tastet er sich über die losen Felsblöcke, knapp über dem Abgrund, hinter dem der Lavasee lauert. Er darf nicht ausrutschen. Trotz Seil würde er dem See so nahe kommen, dass die Hitze unaushaltbar wäre. Oder das Seil würde schmelzen. Ich möchte es mir nicht ausmalen und versuche, beim Queren des Blockfeldes nicht mehr daran zu denken.
Kurze Zeit später stehe ich da, wo vor uns wahrscheinlich noch nie ein anderer Mensch stand. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Es sind nur noch wenige Meter bis zum See. Ich greife nach Bastis Hand und trete einen Schritt näher. Endlich bin ich da. Am Rande des Lavasees, am Rande des Abgrunds, am Rande des Wahnsinns. Vor mir brodelt es, ein kochender, wütender Kessel voller Zerstörung. Die Hölle auf Erden. Für mich ist es der Himmel auf Erden. Wie kraftvoll die Lava nach oben spritzt, wie heftig die Erde bebt, wie die Gase zischen. Wie intensiv ist das Gefühl des Lebens! Mit einem Schlag kann alles aus und vorbei sein. Ich genieße jeden Augenblick, der mir geschenkt wird. Und im Stillen bedanke ich mich leise bei dem Vulkan, dass ich meine Träume leben darf.

Der Benbow Vulkan.

Dieser Artikel erschien im Magazin

Globetrotter Schweiz



Veröffentlicht von Katharina Maksym am 13. Dezember 2019 in der Kategorie »Allgemein, Reiseberichte« mit den


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