Im Oldtimer um die Welt – die finale Etappe

Veröffentlicht am 15. Dezember 2018 in der Kategorie Aus aller Welt

Text/Bild: Sabine Hoppe und Thomas Rahnn

Das Flugzeug setzt zur Landung an. Tausend Gedanken schwirren uns durch den Kopf. War es die richtige Entscheidung unser Fahrzeug nach Südafrika zu verschiffen und den Versuch zu wagen, Afrika von Süd nach Nord komplett zu durchfahren? Wie wird es uns auf dem finalen Abschnitt der Weltumrundung ergehen?

Im Winter 2009 hatten wir uns von Freunden und Studienkollegen verabschiedet und waren mit dem wagen Ziel aufgebrochen, im Oldtimer-Lkw die Welt zu umrunden. Seit damals liegen vier Kontinente hinter uns, Afrika, die finale Etappe und die vielleicht größte Herausforderung aber noch vor uns. Wenn wir auch noch längst nicht ahnen, was wir auf diesem geheimnisvollen Kontinent erleben werden, in einem sind wir uns sicher: Es wird aufregend.

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Mit dem Oldtimer auf Weltumrundung. Ein Interview mit Sabine Hoppe und Thomas Rahn.

Veröffentlicht am 7. November 2018 in der Kategorie Aus aller Welt, Reportage


Mit ihrem Oldtimer „Paula“ brechen Sabine Hoppe und Thomas Rahn auf in die Ungewissheit der Fremde – zu ihrem ganz eigenen „Abenteuer Weltumrundung“. Dass die „drei“ gemeinsam sechs Jahre unterwegs sein werden, ahnen sie zu Beginn ihrer Reise nicht. Katharina Maksym hat mit ihnen über ihre außergewöhnliche Weltumrundung gesprochen:

Wohin ging es mit eurem Oldtimer?

Thomas: Als wir im Spätherbst 2009 mit Paula aufgebrochen sind, hatten wir Lust, die Welt ein wenig besser kennenzulernen. Wo wir auf dieser Reise genau hinkommen würden, wussten wir noch nicht. Sechs Jahre später sind wir zurückgekehrt und hatten 54 Länder auf fünf Kontinenten druchquert und dabei einmal die Erde umrundet. Unsere Reise führte von Deutschland durch Osteuropa bis in den Nahen Osten, entlang der sagenumwobenen Seidenstraße, durch die Splitterrepubliken der ehemaligen UDSSR bis in die unwegsame Mongolei. Wir kämpften uns durch China bis nach Südostasien und erreichten dort ein erstes Ende der Welt. Doch wir wollten noch mehr kennenzulernen und brachten Paula mit einem Frachtschiff nach Nordamerika. Dort folgten wir der Idee, mit ihr entlang der Panamericana durch Nord-, Zentral- und Südamerika bis nach Feuerland zu reisen. Unsere Neugier war ungebrochen und wir stellten uns auch der letzten großen Herausforderung, der Durchquerung Afrikas von der Südspitze bis zurück in die Heimat. Alles in allem reisten wir mit Paula auf 120.000 Kilometern um die Erde.

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Unser Rezept zur Dinnershow „Couchsurfing im Iran“

Veröffentlicht am 30. Oktober 2018 in der Kategorie Aus aller Welt

Die persische Küche verwöhnt uns mit ihren orientalischen Aromen, exotischen Gewürzen und betörenden Düften – also die perfekte Küche für die kalten und grauen Herbsttage!
Zu den Klassikern der persischen Küche zählt Xoresh, eine Art Schmortopf mit Fleisch, verschiedenen Früchten und Gemüse. Die Zutaten werden lange und mit geringer Hitze gekocht, wodurch das Xoresh einen sehr aromatischen Geschmack bekommt. Von diesem Gericht gibt es viele Varianten, wir haben uns für das Rezept „Xoresht-E Qeymeh“ aus dem Kochbuch „Die Persische Küche“ von Neda Afrashi entschieden, das ich abgewandelt habe.

In unserem Blog zeigen wir euch, wie ihr ganz einfach selbst diese persische Spezialität zubereitet.

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“Weltmusik wörtlich genommen!”- Sailing Conductors segeln für Musik

Veröffentlicht am 25. März 2018 in der Kategorie Aus aller Welt

Über viereinhalb Jahre segeln Captain Ben und Smutje Hannes auf ihrer Neun-Meter-Nussschale MARIANNE um die Welt, um bei jeden Landgang Musik aufzunehmen. Ohne Bart und fast ohne jegliche Segelerfahrung – aber mit online Segelkurs!

An Bord haben die frischgebackenen Toningenieure neben Wäschekörben voller Reis und Bohnen auch ein mobiles Studio untergebracht. Tagsüber fischen sie, nachts umgibt sie das schwarze Nichts – und manchmal müssen sie ihre mp3-Player voll aufdrehen, um die Gedanken an die haushohen Wellen und die hunderte Meilen entfernte Küste zu übertönen.

Captain Ben und Smutje Hannes erklären euch kurz, worum es bei den Sailing Counductors geht:

Wenn sie anlegen, sitzen sie gemeinsam mit lokalen Musikern in fremden Häfen und nehmen auf, wen sie vor das Mikro bekommen. In ihrem schwimmenden Studio MARIANNE mischen sie dann die Aufnahmen von internationalen Musikern zusammen, die sich nie in ihrem Leben begegnet sind und kreieren so einzigartige Songs.

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Ein Weg um die Welt – ohne Flugzeug

Veröffentlicht am 18. Februar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt, Veranstaltungstipps

Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es über Land und Wasser so weit in den Osten gehen, bis sie aus dem Westen wieder zurückkommen – ohne ein einziges Flugticket!

Drei Jahre und 110 Tage reisen Sie mit Bus, Zug, Schiff oder per Anhalter durch Europa, Asien, Nord- und Zentralamerika. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen.
Dabei ist das Überland-Reisen nicht immer einfach. Wir haben die sympathischen Weltenbummler gefragt, warum sie sich für das Reisen ohne Flugzeug entschieden haben. Lest hier einen inspirierenden Auszug aus ihrem Reisemagazin, der Lust macht auf das Fliegen zu verzichten:
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Rückenwind – Mit dem Rad um die Welt!

Veröffentlicht am 5. Januar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt, Reportage

Wie fühlt sie sich an, die endlose Freiheit in der weiten Welt? Wer hat noch nicht davon geträumt: Dem Alltag auf unbestimmte Zeit Lebewohl zu sagen und auf große Reise gehen, fremde Länder zu bereisen, Regen, Wind und Sonne auf der Haut zu spüren und tief in fremde Kulturen einzutauchen… Immer wieder brechen Menschen auf und lassen sich für Wochen oder sogar Jahre auf ein unvergessliches Abenteuer ein. So erfüllten sich auch die beiden Oberösterreicher Anita Burgholzer und Andreas Hübl einen lang gehegten Lebenstraum, als sie die weichen Bürosessel für 28 Monate gegen ihre harten Fahrradsättel tauschten. Eine intensive Zeit auf zwei Reiserädern, die sie über 36.500 km durch 35 Länder und 3 Kontinente führte.

Wie wird man Rad-Weltenbummler? Was lässt man hinter sich, wovon träumt man, was ist Realität? Anita Burgholzer und Andreas Hübl über das Leben eines „ganz normalen Reiseradlerpaars“.
„Es hat damit begonnen, dass wir immer schon gerne abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs waren und gemeinsam von einer längeren Reise ohne Rückkehrdatum geträumt haben“, erzählt der 38-Jährige Betriebswirt & Bike-Guide begeistert. „Als wir dann 2007 unseren ersten, dreiwöchigen Bike-Trip auf einer Jemenitischen Insel machten, waren wir fasziniert von dieser puristischen Art des Reisens. Wir legen jedem angehenden Reiseradler solch eine mehrtägige Probetour ans Herz − es muss ja nicht gleich in den Jemen gehen“. Das Rad als ideales Fortbewegungsmittel für eine Weltreise war ab diesem Zeitpunkt klar. „Du bist langsam genug, um dich intensiv auf fremde Kulturen und Menschen sowie großartige Naturlandschaften einzulassen, aber auch schnell genug, um in relativ kurzer Zeit weite Distanzen zu überwinden“.

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Unterwegs in der kanadischen Wildnis

Veröffentlicht am 3. Januar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt

Text & Fotos: Sonja Endlweber

Nach 10 Jahren gemeinsamen Jahren und 10.000 km mit ihrem Partner, dem Abenteuerreiter Günter Wamser, ist Sonja Endlweber im vergangenen Sommer mit ihren Pferden und Hündin Leni alleine durch die kanadische Bergwelt geritten.

Es ist stockdunkel. Noch ist der Mond nicht aufgegangen. Nur die Sterne tauchen die Landschaft in ein schwaches, silbernes Licht. Im Pyjama stehe ich neben Lightfoot und Rusty und rede mit ruhiger Stimme auf die Pferde ein. Mir ist kalt. Mein Herz klopft wild. Lightfoot stößt ein scharfes, bedrohliches Schnauben aus und zerrt nervös am Führstrick. Ich umklammere diesen noch fester. Die Pferde dürfen jetzt nicht abhauen. Rusty macht einige mutige Schritte nach vorne, springt dann aber erschrocken zurück und versteckt sich hinter seinem Kumpel. Ich habe ihm noch kein Halfter angelegt, doch jetzt wage ich es nicht, mich zu bewegen. Keine 100 Meter von uns entfernt ziehen zwei große, dunkle Schatten langsam über die Wiese. Sie kommen direkt auf uns zu. Hilflos stehe ich da, in einer Hand den Führstrick in der anderen den Pfefferspray, und komme mir lächerlich vor. Was soll ich mit EINEM Pfefferspray bei ZWEI Grizzlybären! Leni liegt im Zelt und schläft. Ich schicke ein Stoßgebet zum Himmel, dass meine kleine Hündin nicht aufwacht. Sie würde es sofort mit den Bären aufnehmen, und sie hätte keine Chance. Lightfoot zittert am ganzen Körper. Auch mir schlottern die Knie. Wäre doch Günter jetzt hier, denke ich, doch eigentlich würde das gar nichts ändern. Für die Bären macht es keinen Unterschied. Wenn sie mich fressen wollen, dann tun sie es so oder so. Für sie spielt es keine Rolle, dass ich alleine bin. Und so absurd die Situation auch ist, bei diesem Gedanken muss ich grinsen.

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Feuerland – Segeltörn am Ende der Welt

Veröffentlicht am 5. Dezember 2017 in der Kategorie Aus aller Welt

Sagenumwoben und sturmgepeitscht – der Feuerländische Archipel zählt zu den Erdteilen, die traditionell mit dem „Ende der Welt“ assoziiert werden. Um dieses Labyrinth aus unzähligen Kanälen, Fjorden und Inseln zu erkunden, gibt es nichts besseres als ein Segelboot. Ralf Gantzhorn hat eine Expedition organisiert, um die Wildnis mit ihren Gletschern und uralten Wäldern weitab jeglicher Zivilistion zu erkunden. Sein Ziel: einer der entlegensten und schwierigsten Berggipfel der Erde – der Monte Sarmiento.

Ralf Gantzhorn hat uns Aufzeichnungen über seine Expedition 2016 zur Verfügung gestellt – lest hier, was der Bergsteiger und GRENZGANG-Referent während seines Segeltörn am Ender der Welt aufregendes erlebt hat….

WELLEN, WIND & WOLKENTÜRME

15. März 2016: Endlich angekommen in Ushuaia. Der organisatorische Teil unserer Reise ist durch, sämtliche Lebensmittel eingekauft. Und unser Boot, die „La Pinta“, ist ein Traum: Rund 16 Meter lang bietet der Zweimaster genügend Platz für uns alle.

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Dirk Bleyer, Fotograf und Reise-Referent im GRENZGANG-Interview!

Veröffentlicht am 9. November 2017 in der Kategorie Aus aller Welt, Interview

Als Fotojournalist und Reiseerzähler präsentiert er seit mehr als 15 Jahren seine erfolgreichen Travelogues, die mit dem Prädikat „Leicavision“ ausgezeichnet wurden. Im Dezember ist er mit seinen beiden Reise-Reportagen „Island – Im Rausch der Sinne“ und „Südafrika – Von Kapstadt zum Krügerpark“ im GRENZGANG-Programm. Wir sprachen mit ihm über seine Reisen, seine Motivation und die Arbeit als Vortragsreferent.

Dirk, du bist studierter Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik. Wie bist du eigentlich zur Fotografie gekommen?
Ich hatte schon immer ein Faible für die Fotografie. National Geographic und Geo habe ich als Jugendlicher verschlungen und vom Reisen geträumt. Als ich dann zum ersten Mal mit dem Rucksack unterwegs war ging es gleich 2,5 Jahre durch Afrika und ab da war dann die Kamera immer mit dabei.

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„Du hast die Welt entdeckt, wir entdecken Dich!“ – Discovery Day 2017 in Laax

Veröffentlicht am 20. September 2017 in der Kategorie Aus aller Welt, GRENZGANG aktuell

Auf unserer Erde leben über 7 Milliarden Menschen auf 149 Millionen km² Landfläche. Daraus ergibt sich eine fast unendliche Zahl von Begegnungen und Aufenthaltsorten und so eine noch unendlichere Zahl an Geschichten. Jedes Jahr versuchen wir ein spannendes Programm, mit außergewöhnlichen Geschichten zusammenzustellen. Oft ist dies nicht ganz leicht und wir machen uns selber auf die Suchen nach dem besonderen, dem überraschenden. Schon oft haben wir auch tolle Menschen mit außergewöhnlichen Erlebnissen entdeckt. Aber uns ist bewusst, da draußen in der Welt gibt es noch viel mehr davon. Wir kennen Sie einfach nicht.

Aus diesem Grund haben wir zusammen mit Explora Events und der Mundologia entschlossen, einen Newcomer-Wettbewerb ins Leben zu rufen. „Du hast die Welt entdeckt, wir entdecken Dich!“, lautet unser Motto. Ziel ist es, unbekannten Talenten die Möglichkeit zu geben, sich auf der Bühne auszuprobieren. Mit packenden Bildern und Filmaufnahmen erzählen sie live und persönlich von ihren einmaligen Abenteuern. Dabei geht es nicht um den perfekten Auftritt und Postkartenmotive, sondern darum, ob der Kandidat es schafft, das Publikum mit seiner Story mitzureissen – zum Lachen, zum Mitfiebern, zum Nachdenken, zum Wegträumen.

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