Abgefahren – 3000 Kilometer im Rollstuhl durch Myanmar

Veröffentlicht am 10. Februar 2018 in der Kategorie Reportage, Veranstaltungstipps

Andreas Pröve, Buchautor, Globetrotter aus
Leidenschaft und Minimalist, ist mit einem neuen
Abenteuer on Tour. Vier Mal reiste er durch das
ehemalige Burma und entdeckte ein erstaunlich
rollstuhlfreundliches Land.

Auf eigene Faust durch Myanmar reisen ist nicht einfach. Viele Gegenden sind aufgrund ethnischer Konflikte touristisches Sperrgebiet und Hotelbesitzer benötigen eine Ausländerlizenz. Diese Bedingungen erschwerten meine Reiseplanung erheblich, auch, weil die Distanz zwischen zwei legalen Unterkünften oft weit über 100 Kilometer betrug. Mehr, als ich in Handarbeit mit dem Rollstuhl schaffen konnte.

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Mein Büro liegt im Ozean

Veröffentlicht am 28. Januar 2018 in der Kategorie Reportage

Als Meeresbiologe und Forschungstaucher begleitet Uli Kunz wissenschaftliche Expeditionen. Mit seiner Forschungstauchfirma Submaris macht er Tauchgänge im Auftrag von Universitäten und Instituten und betreut Dreharbeiten für Fernsehsender und Produktionsfirmen. Der Ozean als Arbeitsplatz, von Uli Kunz.


© Uli Kunz, Der Walhai ist der größte Fisch der Welt – und für Menschen völlig ungefährlich, da er sich nur von Plankton ernährt.

Ich kann mir nicht immer aussuchen, wo ich arbeite, bei welchen Temperaturen oder welcher Sichtweite ich ins Wasser gehe und zu welcher Jahreszeit ich aufbreche. Die Aufgabe unter Wasser, das Projekt und die aufgenommenen Daten haben Vorrang. Was etwas ungemütlich klingt, hat natürlich meistens große Vorteile, denn ich konnte bisher an vielen ungewöhnlichen und schwer zu erreichenden Plätzen tauchen und dabei mit Forschungsschiffen, Tauchbooten und Tauchrobotern arbeiten. Die Faszination für abenteuerliche Orte hat mich nie losgelassen: Ich bin mit 150 Kilogramm Ausrüstung in eine französische Höhle geschwommen, bin in den geheimnisvollen Cenoten im mexikanischen Dschungel abgetaucht und habe dort archäologische Schätze aus der Maya-Zeit fotografiert, wurde 50 Meter in einen Brunnenschacht abgeseilt, von einem Walhai über den Haufen geschwommen und von Blauhaien umkreist, habe ein Tauchboot in einem riesigen Wasserkraftwerk gefilmt und bin in der Arktis fast von einem Buckelwal verschluckt worden.

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Rückenwind – Mit dem Rad um die Welt!

Veröffentlicht am 5. Januar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt, Reportage

Wie fühlt sie sich an, die endlose Freiheit in der weiten Welt? Wer hat noch nicht davon geträumt: Dem Alltag auf unbestimmte Zeit Lebewohl zu sagen und auf große Reise gehen, fremde Länder zu bereisen, Regen, Wind und Sonne auf der Haut zu spüren und tief in fremde Kulturen einzutauchen… Immer wieder brechen Menschen auf und lassen sich für Wochen oder sogar Jahre auf ein unvergessliches Abenteuer ein. So erfüllten sich auch die beiden Oberösterreicher Anita Burgholzer und Andreas Hübl einen lang gehegten Lebenstraum, als sie die weichen Bürosessel für 28 Monate gegen ihre harten Fahrradsättel tauschten. Eine intensive Zeit auf zwei Reiserädern, die sie über 36.500 km durch 35 Länder und 3 Kontinente führte.

Wie wird man Rad-Weltenbummler? Was lässt man hinter sich, wovon träumt man, was ist Realität? Anita Burgholzer und Andreas Hübl über das Leben eines „ganz normalen Reiseradlerpaars“.
„Es hat damit begonnen, dass wir immer schon gerne abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs waren und gemeinsam von einer längeren Reise ohne Rückkehrdatum geträumt haben“, erzählt der 38-Jährige Betriebswirt & Bike-Guide begeistert. „Als wir dann 2007 unseren ersten, dreiwöchigen Bike-Trip auf einer Jemenitischen Insel machten, waren wir fasziniert von dieser puristischen Art des Reisens. Wir legen jedem angehenden Reiseradler solch eine mehrtägige Probetour ans Herz − es muss ja nicht gleich in den Jemen gehen“. Das Rad als ideales Fortbewegungsmittel für eine Weltreise war ab diesem Zeitpunkt klar. „Du bist langsam genug, um dich intensiv auf fremde Kulturen und Menschen sowie großartige Naturlandschaften einzulassen, aber auch schnell genug, um in relativ kurzer Zeit weite Distanzen zu überwinden“.

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Fotoschule – So machst Du bessere Fotos vom Sternenhimmel

Veröffentlicht am 11. Dezember 2017 in der Kategorie Reportage, Veranstaltungstipps

Ein Textbeitrag von Geograf und GRENZGANG-Referent Christian Sefrin:


© Christian Sefrin, Die Milchstraße aufgenommen mit Blende 2.8, 30 Sek.

Wir alle kennen diese einmaligen Momente unter einem endlosen Sternenhimmel zu sitzen, am Lagerfeuer im Frieden mit uns und der Welt. Doch greift man nun spontan zur Kamera, um diese Einzigartigkeit im Foto festzuhalten sind die Ergebnisse meistens unbefriedigend. Ich möchte Euch heute einige einfache Schritte zeigen, wie ihr künftig bessere Sternenfotografien machen könnt. Wichtig sind natürlich neben einer guten Ausrüstung und dem entsprechenden Wissen über dessen Bedienung auch die äußerlichen Bedingungen wie Wetter, Mond und Standort, um beachtliche Ergebnisse mit dem nötigen Aha-Effekt zu erzielen.

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Perfekt versteckt!

Veröffentlicht am 15. November 2017 in der Kategorie Reportage

Nirgendwo sonst auf der Welt wird die hohe Kunst der Täuschung so vielfältig zelebriert wie in den Regenwäldern. In Jahrmillionen andauernder Evolution haben es die Illusionisten zu fast unbegreiflicher Meisterschaft gebracht.

Doch wer zum ersten Mal Borneos Urwälder betritt, wird vergebens nach der erwarteten, überschäumenden Artenvielfalt suchen. Der größte Teil der Tiere bevorzugt die oberen Etagen des Waldes und ist somit außerhalb der Sichtweite. Der andere, bodennahe Teil aber verschmilzt mit dem Gewirr der Pflanzen.

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Mit dem Oldtimer auf Weltumrundung. Ein Interview mit Sabine Hoppe und Thomas Rahn.

Veröffentlicht am 13. Februar 2017 in der Kategorie Aus aller Welt, Reportage


Mit ihrem Oldtimer „Paula“ brechen Sabine Hoppe und Thomas Rahn auf in die Ungewissheit der Fremde – zu ihrem ganz eigenen „Abenteuer Weltumrundung“. Dass die „drei“ gemeinsam sechs Jahre unterwegs sein werden, ahnen sie zu Beginn ihrer Reise nicht. Katharina Maksym hat mit ihnen über ihre außergewöhnliche Weltumrundung gesprochen:

Wohin ging es mit eurem Oldtimer?

Thomas: Als wir im Spätherbst 2009 mit Paula aufgebrochen sind, hatten wir Lust, die Welt ein wenig besser kennenzulernen. Wo wir auf dieser Reise genau hinkommen würden, wussten wir noch nicht. Sechs Jahre später sind wir zurückgekehrt und hatten 54 Länder auf fünf Kontinenten druchquert und dabei einmal die Erde umrundet. Unsere Reise führte von Deutschland durch Osteuropa bis in den Nahen Osten, entlang der sagenumwobenen Seidenstraße, durch die Splitterrepubliken der ehemaligen UDSSR bis in die unwegsame Mongolei. Wir kämpften uns durch China bis nach Südostasien und erreichten dort ein erstes Ende der Welt. Doch wir wollten noch mehr kennenzulernen und brachten Paula mit einem Frachtschiff nach Nordamerika. Dort folgten wir der Idee, mit ihr entlang der Panamericana durch Nord-, Zentral- und Südamerika bis nach Feuerland zu reisen. Unsere Neugier war ungebrochen und wir stellten uns auch der letzten großen Herausforderung, der Durchquerung Afrikas von der Südspitze bis zurück in die Heimat. Alles in allem reisten wir mit Paula auf 120.000 Kilometern um die Erde.

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„Drück auf den Auslöser solange die Gelegenheit gut ist.“

Veröffentlicht am 1. Februar 2017 in der Kategorie Aus aller Welt, Reportage

Bilder erzählen immer eine Geschichte, auch wenn diese nicht immer offensichtlich erscheint. Was alles Unvorhersehbares hinter dieser Fotografie steckt, verrät Thomas Sbampato.

Thomas Sbampato und die Moschusochsen

Ungefähr 50km vor der Prudhoe Bay im Norden Alaskas entdeckte ich zusammen mit meinem alaskanischen Freund und Beifahrer David Parkhurst eine Herde Moschusochsen. Wir waren müde von der ewigen Fahrt auf Schnee und Eis und nach ein paar schnellen Fotos fiel es uns leicht die Fotografenweisheit, drück auf den Auslöser solange die Gelegenheit gut ist, zu ignorieren. Wir wollten nur noch eines, zur Prudhoe Bay – im Hotel einchecken. Die Moschusochsen verschoben wir auf später.

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Mein Büro liegt im Ozean

Veröffentlicht am 11. Januar 2017 in der Kategorie Reportage

Als Meeresbiologe und Forschungstaucher begleitet Uli Kunz wissenschaftliche Expeditionen. Mit seiner Forschungstauchfirma Submaris macht er Tauchgänge im Auftrag von Universitäten und Instituten und betreut Dreharbeiten für Fernsehsender und Produktionsfirmen.

Der Ozean als Arbeitsplatz, von Uli Kunz:

Ich kann mir nicht immer aussuchen, wo ich arbeite, bei welchen Temperaturen oder welcher Sichtweite ich ins Wasser gehe und zu welcher Jahreszeit ich aufbreche. Die Aufgabe unter Wasser, das Projekt und die aufgenommenen Daten haben Vorrang. Was etwas ungemütlich klingt, hat natürlich meistens große Vorteile, denn ich konntebisher an vielen ungewöhnlichen und schwer zu erreichenden Plätzen tauchen und dabei mit Forschungsschiffen, Tauchbooten und Tauchrobotern arbeiten.

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