Mein Büro liegt im Ozean

Veröffentlicht am 11. Januar 2017 in der Kategorie Reportage

Als Meeresbiologe und Forschungstaucher begleitet Uli Kunz wissenschaftliche Expeditionen. Mit seiner Forschungstauchfirma Submaris macht er Tauchgänge im Auftrag von Universitäten und Instituten und betreut Dreharbeiten für Fernsehsender und Produktionsfirmen.

Der Ozean als Arbeitsplatz, von Uli Kunz:

Ich kann mir nicht immer aussuchen, wo ich arbeite, bei welchen Temperaturen oder welcher Sichtweite ich ins Wasser gehe und zu welcher Jahreszeit ich aufbreche. Die Aufgabe unter Wasser, das Projekt und die aufgenommenen Daten haben Vorrang. Was etwas ungemütlich klingt, hat natürlich meistens große Vorteile, denn ich konntebisher an vielen ungewöhnlichen und schwer zu erreichenden Plätzen tauchen und dabei mit Forschungsschiffen, Tauchbooten und Tauchrobotern arbeiten.

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Der Bergsteigende Biker – Harald Philipp

Veröffentlicht am 4. Januar 2017 in der Kategorie Interview

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Harald Philipp ist leidenschaftlicher Mountainbike-Fahrer, Naturliebhaber – und er liebt die Geschwindigkeit. Er fährt keine angelegten Fahrradwege, sondern Wanderwege. Die GRENZGÄNGERIN Nina Winter hat mit ihm über Flow-Erlebnisse gesprochen und darüber, wie er zum Mountainbike-Fahren gekommen ist.

Deine Reise-Reportage trägt den Namen „Flow“. Was für eine Bedeutung steckt hinter diesem Begriff?
Flow bedeutet für mich ein Bewusstseinszustand, also völlig eins werden mit dem, was man tut. Mountainbike-Fahren ist meine große Leidenschaft. Wenn ich ein richtig gutes Flow-Erlebnis habe, fühle ich mich sogar noch eins mit dem Trail. Flow heißt also eins werden mit dem Fahrrad, wenn ich dann den Trail runterfahre.

Und was ist ein „Trail“?
Ein Trail ist ein Wanderweg. Ich fahre gerne schmale Wege mit dem Fahrrad und nicht so gerne Forstwege. Ein Fitnessbiker bin ich auch nicht. Ich bin eher auf abenteuerlichen Wegen unterwegs.

Erzähl mir von deinen Anfängen. Wie bist du zum Mountainbiken gekommen? Gab es ein einschneidendes Erlebnis?
Ich bin im südlichsten Bayern aufgewachsen und meine Eltern sind schon immer Bergsportler gewesen. In meiner Schulzeit bin ich nach Siegen gezogen, da gab es keinen wirklichen Bergsport – das Mountainbiken hat das dann ersetzt. Als ich nach der Schule wieder in die Alpen nach Innsbruck zurückgegangen bin, habe ich beide Welten vereint: Mountainbiken aus NRW und der Bergsport, den ich aus der Gegend kannte. Für mich war es sehr logisch, das dann zusammenzuführen.

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