ProgrammVorschau: Die Jäger des Lichts im November bei GRENZGANG!

Veröffentlicht am 5. Mai 2017 in der Kategorie Aus aller Welt, GRENZGANG aktuell

Ingo Arndt, David Hettich, Markus Mauthe, Bernd Römmelt, Florian Schulz: sie sind die „Jäger des Lichts“ – und ständig auf der Jagd nach einmaligen Bildern! Sie fliegen mit 50 Kilo Übergepäck in Gegenden, in denen sich Polarfuchs und Karibu „Gute Nacht“ sagen, leben wochenlang im winzigen Zelt, lassen sich von Mücken zerstechen und schleppen Rucksäcke durch die Tundra, bis die Bandscheiben streiken. Warum tun sie sich das an? Weil sie mit Vorliebe aus unbekannten Welten berichten. Sie wollen uns Dinge zeigen, die wir mit eigenen Augen nicht zu sehen bekommen.

In dieser Reise-Reportage stehen fünf der bekanntesten deutschen Naturfotografen vereint auf einer Bühne und präsentieren live und persönlich ihre besten Bilder und Geschichten: Sie erzählen live und mitreißend von ihrer Motivation, ihren Einflüssen und Zielen sowie ihrer ganz individuellen Arbeits- und Herangehensweise.

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Interview mit Christoph Rehage über das Abenteuer seines Lebens: 4645 km zu Fuß durch China

Veröffentlicht am 17. März 2017 in der Kategorie Aus aller Welt, Interview

Christoph Rehage ist ebenso wenig der klassische China-Tourist wie der typische Deutsche: Drei Jahre lebt und studiert er in Peking, bis er zu seinem Lebensprojekt „The Longest Way“ aufbricht: Zu Fuß will er von Peking bis in seinen Heimatort Bad Nenndorf in Norddeutschland gehen. 4646 Kilometer bringt er im ersten Jahr hinter sich und durchquert China von Ost nach West, in den darauffolgenden Jahren schafft er es Schritt für Schritt weiter – mittlerweile ist er in mehreren Etappen und nach über 6000 Kilometern in Usbekistan angekommen.

Währenddessen postet er im chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo (vergleichbar mit Twitter) seine Gedanken auf Chinesisch und über China, mal unterhaltsam, mal kritisch. Über 800.000 Nutzer folgen ihm. Er erhält mehrere chinesische Tageszeitungskolumnen. Auf dem Höhepunkt seiner Bekanntheit spürt er, dass die Luft dünner wird, es hagelt immer wieder Kritik. Mit einem bissigen Kommentar auf Weibo macht sich Rehage bei den Zensoren schließlich endgültig unbeliebt, über Nacht wird sein Konto gelöscht, er verliert seine Kolumnen, alle seine von ihm veröffentlichten Artikel werden aus dem Netz gelöscht. Ende Juli 2016 bricht er zum vierten Mal auf, um sein Ziel, zu Fuß von China nach Deutschland zu gehen, fortzusetzen.

Katharina Maksym hat mit ihm Sprachmemos via WhatsApp ausgetauscht. Ein Chat-Verlauf von einem kleinen Schreibtisch in Köln zu einem 5700 Kilometer entfernten, pinken Hotelzimmer, irgendwo in der Nähe von Taschkent:


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„Drück auf den Auslöser solange die Gelegenheit gut ist.“

Veröffentlicht am 1. Februar 2017 in der Kategorie Aus aller Welt, Reportage

Bilder erzählen immer eine Geschichte, auch wenn diese nicht immer offensichtlich erscheint. Was alles Unvorhersehbares hinter dieser Fotografie steckt, verrät Thomas Sbampato.

Thomas Sbampato und die Moschusochsen

Ungefähr 50km vor der Prudhoe Bay im Norden Alaskas entdeckte ich zusammen mit meinem alaskanischen Freund und Beifahrer David Parkhurst eine Herde Moschusochsen. Wir waren müde von der ewigen Fahrt auf Schnee und Eis und nach ein paar schnellen Fotos fiel es uns leicht die Fotografenweisheit, drück auf den Auslöser solange die Gelegenheit gut ist, zu ignorieren. Wir wollten nur noch eines, zur Prudhoe Bay – im Hotel einchecken. Die Moschusochsen verschoben wir auf später.

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Mein Büro liegt im Ozean

Veröffentlicht am 11. Januar 2017 in der Kategorie Reportage

Als Meeresbiologe und Forschungstaucher begleitet Uli Kunz wissenschaftliche Expeditionen. Mit seiner Forschungstauchfirma Submaris macht er Tauchgänge im Auftrag von Universitäten und Instituten und betreut Dreharbeiten für Fernsehsender und Produktionsfirmen.

Der Ozean als Arbeitsplatz, von Uli Kunz:

Ich kann mir nicht immer aussuchen, wo ich arbeite, bei welchen Temperaturen oder welcher Sichtweite ich ins Wasser gehe und zu welcher Jahreszeit ich aufbreche. Die Aufgabe unter Wasser, das Projekt und die aufgenommenen Daten haben Vorrang. Was etwas ungemütlich klingt, hat natürlich meistens große Vorteile, denn ich konntebisher an vielen ungewöhnlichen und schwer zu erreichenden Plätzen tauchen und dabei mit Forschungsschiffen, Tauchbooten und Tauchrobotern arbeiten.

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Der Bergsteigende Biker – Harald Philipp

Veröffentlicht am 4. Januar 2017 in der Kategorie Interview

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Harald Philipp ist leidenschaftlicher Mountainbike-Fahrer, Naturliebhaber – und er liebt die Geschwindigkeit. Er fährt keine angelegten Fahrradwege, sondern Wanderwege. Die GRENZGÄNGERIN Nina Winter hat mit ihm über Flow-Erlebnisse gesprochen und darüber, wie er zum Mountainbike-Fahren gekommen ist.

Deine Reise-Reportage trägt den Namen „Flow“. Was für eine Bedeutung steckt hinter diesem Begriff?
Flow bedeutet für mich ein Bewusstseinszustand, also völlig eins werden mit dem, was man tut. Mountainbike-Fahren ist meine große Leidenschaft. Wenn ich ein richtig gutes Flow-Erlebnis habe, fühle ich mich sogar noch eins mit dem Trail. Flow heißt also eins werden mit dem Fahrrad, wenn ich dann den Trail runterfahre.

Und was ist ein „Trail“?
Ein Trail ist ein Wanderweg. Ich fahre gerne schmale Wege mit dem Fahrrad und nicht so gerne Forstwege. Ein Fitnessbiker bin ich auch nicht. Ich bin eher auf abenteuerlichen Wegen unterwegs.

Erzähl mir von deinen Anfängen. Wie bist du zum Mountainbiken gekommen? Gab es ein einschneidendes Erlebnis?
Ich bin im südlichsten Bayern aufgewachsen und meine Eltern sind schon immer Bergsportler gewesen. In meiner Schulzeit bin ich nach Siegen gezogen, da gab es keinen wirklichen Bergsport – das Mountainbiken hat das dann ersetzt. Als ich nach der Schule wieder in die Alpen nach Innsbruck zurückgegangen bin, habe ich beide Welten vereint: Mountainbiken aus NRW und der Bergsport, den ich aus der Gegend kannte. Für mich war es sehr logisch, das dann zusammenzuführen.

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Seenomaden – „Wir suchen die weißen Flecken auf der Seekarte!“

Veröffentlicht am 3. Januar 2017 in der Kategorie Aus aller Welt

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Im Januar 2017 sind die beiden Weltumsegler Doris Renolder & Wolfgang Slanec mit ihrer Reise-Reportage „Frei wie der Wind“ in Düsseldorf und Köln zu Gast.
Für die aktuelle Ausgabe der GRENZGANG-News haben wir mit den Seenomaden über Merino-Unterwäsche, schüchterne Grönländer und den unvergänglichen Reiz des Abenteuers gesprochen:

Eure letzte Reise ging durch den hohen Norden. Was hat euch in die Kälte gezogen?

Doris Renoldner: Das klingt vielleicht komisch, aber wir wollten noch einmal ein Abenteuer erleben, uns ins Unbekannte wagen. Noch haben wir den Biss und die Energie, die dafür nötig sind. Südsee, das geht auch, wenn wir älter sind.

Was reizt euch an Grönland?

Wolfgang Slanec: Karibik, Passatroute, das ist Urlaubssegeln. Aber Urlaub ist nicht unser Ding, wir wollen reisen, etwas erleben und entdecken. Wenn du auf der üblichen Route unterwegs bist, eingebettet in den Strom der anderen Yachten, gelingt dir genau das nicht. Wir suchen die weißen Flecken auf der Seekarte, das reizt uns. Renoldner: Ich hatte bestimmte Bilder von Grönland im Kopf und wollte wissen, ob sie der Realität entsprechen.
Tun sie das?
Renoldner: Ja, absolut. Ich habe noch nie so viele Eisberge gesehen. Die Küste ist wild und karg, es gibt keine Bäume, nur Felsen und arktische Tundra.

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Viel Erfolg, Kuba!

Veröffentlicht am 7. Dezember 2016 in der Kategorie Aus aller Welt

Bruno Maul ist seit vierzehn Jahren in Kuba unterwegs. Den Wandel bekommt er bei jeder Reise hautnah mit. Was bleibt in den Köpfen der Besucher nach einer Reise-Reportage? Gedanken nach der Show – von Bruno Maul.

Stille im leergefegten Saal. Ich wickle Kabel auf, packe Laptop und Beamer in meine Tourkiste und verstaue die Auslage meines Büchertisches in der Blechbox. Vor ca. einer halben Stunde war der Saal bis zum letzten Platz gefüllt. Jetzt ist der Saal leer – bin ich es auch? Das Gefühl nach so einer Veranstaltung ist schwer einzuordnen. Immer noch treibt es mir während des Vortrags das Adrenalin ins Blut und immer noch bin ich mir der Verantwortung bewusst, die ich vor allem gegenüber den Menschen habe, von denen ich in meiner Show berichte. Wie groß ist die Schnittmenge von dem, was ich erzähle und dem, was das Publikum aufnimmt?

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Ach, du große grüne Insel

Veröffentlicht am 3. November 2016 in der Kategorie Aus aller Welt

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© Hartmut Krinitz, Mit einer Länge von 8 Kilometern und einer maximalen Höhe von über 200 Metern sind die Cliffs of Moher in der County Clare eine der beeindruckendsten Naturszenerien der Insel.

Foto-Journalist Hartmut Krinitz zieht es immer wieder auf die grüne Insel – nach Irland. Neben den grandiosen Landschaften, der Allpräsenz des Meeres, der irischen Musik und Literatur beeindrucken den Fotografen vor allem seine Bewohner mit ihrer heiteren Melancholie und der entschleunigten Lebensart. Nach über 25 Reisen und einem Gesamtaufenthalt von mehr als 3 Jahren entstehen atemberaubende Aufnahmen und eine Hommage an ein kleines Land und seine Bewohner. Mit seiner Reise-Reportage „Irland“ tourt Hartmut Krinitz mit uns ab dem 15. November 2016 durch Aachen, Bochum, Düsseldorf, Krefeld, Köln und Münster.

In dem Vorwort seines Buches „Abenteuer Irland“ beschreibt der Irlandkenner die Einzigartigkeit der grünen Insel. Er erzählt von überlieferte Ansichten und Traditionen, von Bewohnern wie dem Geschichtenerzähler Eddie, von Reetkates und dem Wetter. Ein schöner Einblick in seine Reise-Reportage.

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Reif für die grüne Insel?!

Veröffentlicht am 12. September 2016 in der Kategorie Aus aller Welt

8 interessante Fakten über Irland

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© Hartmut Krinitz

1. Mit einer Länge von 450 km und einer Breite von 260 km ist Irland die drittgrößte Insel Europas und die Zwanzigstgrößte der Welt.

2. Die Insel Irland ist nicht gleich auch die Republik Irland: der nordwestlichen Teil der Insel gehört zur Provinz Nordirland des Vereinigten Königreiches (UK).

3. Ehrenbürger der Stadt Dublin haben das recht amüsant anmutende Recht, Schafe mitten in der Stadt zu hüten. Dieses Privileg setzte Bono, Sänger von U2, prompt um, als er im Jahre 2000 für seine musikalischen Verdienste die Auszeichnung erhielt.

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GRENZGANG wächst!

Veröffentlicht am 29. Juni 2016 in der Kategorie GRENZGANG aktuell

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Mönchengladbacher aufgepasst!
Ab November kommen wir mit sieben ausgewählten Reise-Reportagen-Highlights und vier köstlichen Reise-Dinnershows nach Mönchengladbach!! Die Kaiser-Friedrich-Halle sowie das Haus Erholung bieten ausreichend Platz für unvergessliche Reisen mit dem Kopf.

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