Ein Weg um die Welt – ohne Flugzeug

Veröffentlicht am 18. Februar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt, Veranstaltungstipps

Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es über Land und Wasser so weit in den Osten gehen, bis sie aus dem Westen wieder zurückkommen – ohne ein einziges Flugticket!

Drei Jahre und 110 Tage reisen Sie mit Bus, Zug, Schiff oder per Anhalter durch Europa, Asien, Nord- und Zentralamerika. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen.
Dabei ist das Überland-Reisen nicht immer einfach. Wir haben die sympathischen Weltenbummler gefragt, warum sie sich für das Reisen ohne Flugzeug entschieden haben. Lest hier einen inspirierenden Auszug aus ihrem Reisemagazin, der Lust macht auf das Fliegen zu verzichten:
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Abgefahren – 3000 Kilometer im Rollstuhl durch Myanmar

Veröffentlicht am 10. Februar 2018 in der Kategorie Reportage, Veranstaltungstipps

Andreas Pröve, Buchautor, Globetrotter aus
Leidenschaft und Minimalist, ist mit einem neuen
Abenteuer on Tour. Vier Mal reiste er durch das
ehemalige Burma und entdeckte ein erstaunlich
rollstuhlfreundliches Land.

Auf eigene Faust durch Myanmar reisen ist nicht einfach. Viele Gegenden sind aufgrund ethnischer Konflikte touristisches Sperrgebiet und Hotelbesitzer benötigen eine Ausländerlizenz. Diese Bedingungen erschwerten meine Reiseplanung erheblich, auch, weil die Distanz zwischen zwei legalen Unterkünften oft weit über 100 Kilometer betrug. Mehr, als ich in Handarbeit mit dem Rollstuhl schaffen konnte.

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Mein Büro liegt im Ozean

Veröffentlicht am 28. Januar 2018 in der Kategorie Reportage

Als Meeresbiologe und Forschungstaucher begleitet Uli Kunz wissenschaftliche Expeditionen. Mit seiner Forschungstauchfirma Submaris macht er Tauchgänge im Auftrag von Universitäten und Instituten und betreut Dreharbeiten für Fernsehsender und Produktionsfirmen. Der Ozean als Arbeitsplatz, von Uli Kunz.


© Uli Kunz, Der Walhai ist der größte Fisch der Welt – und für Menschen völlig ungefährlich, da er sich nur von Plankton ernährt.

Ich kann mir nicht immer aussuchen, wo ich arbeite, bei welchen Temperaturen oder welcher Sichtweite ich ins Wasser gehe und zu welcher Jahreszeit ich aufbreche. Die Aufgabe unter Wasser, das Projekt und die aufgenommenen Daten haben Vorrang. Was etwas ungemütlich klingt, hat natürlich meistens große Vorteile, denn ich konnte bisher an vielen ungewöhnlichen und schwer zu erreichenden Plätzen tauchen und dabei mit Forschungsschiffen, Tauchbooten und Tauchrobotern arbeiten. Die Faszination für abenteuerliche Orte hat mich nie losgelassen: Ich bin mit 150 Kilogramm Ausrüstung in eine französische Höhle geschwommen, bin in den geheimnisvollen Cenoten im mexikanischen Dschungel abgetaucht und habe dort archäologische Schätze aus der Maya-Zeit fotografiert, wurde 50 Meter in einen Brunnenschacht abgeseilt, von einem Walhai über den Haufen geschwommen und von Blauhaien umkreist, habe ein Tauchboot in einem riesigen Wasserkraftwerk gefilmt und bin in der Arktis fast von einem Buckelwal verschluckt worden.

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Thementag Wasserwelten – Wie steht es um das Lebenselixier unserer Erde?

Veröffentlicht am 23. Januar 2018 in der Kategorie Veranstaltungstipps

Am 25. Februar findet in Köln der Thementag Wasserwelten statt. Hier könnt ihr erleben, wie das Element Wasser unsere Kulturen und Umwelt prägt und wie es um unser aller Lebenselixier steht.

Wir möchten die Veranstaltung nutzen, um auch auf Probleme, wie die Verschmutzung und Überfischung der Meere aufmerksam zu machen:

So finden sich in den Ozeanen dieser Welt derzeit gute 150 Millionen Tonnen Plastikteile. Im Nordatlantik und Südatlantik, sowie im Nordpazifik und Südpazifik, wie auch im Indischen Ozean existieren gigantische Müllwirbel. Diese Müllgebiete haben eine Größe von Mitteleuropa. Jede Minute gelangt ein Müllwagen voller Plastik in die Ozeane, jährlich acht Millionen Tonnen. Tendenz sehr stark steigend!!! So ist der Plastikmüll längst zu einem globalen Problem geworden, dessen Lösung der Anstrengungen aller bedarf.

Im Rautenstrauch-Joest-Museum könnt ihr euch bei verschiedenen Initiativen und Vereinen über Themen wie Plastik im Meer, Fischfang und wie wir mit Wasser umgehen informieren.

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Rückenwind – Mit dem Rad um die Welt!

Veröffentlicht am 5. Januar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt, Reportage

Wie fühlt sie sich an, die endlose Freiheit in der weiten Welt? Wer hat noch nicht davon geträumt: Dem Alltag auf unbestimmte Zeit Lebewohl zu sagen und auf große Reise gehen, fremde Länder zu bereisen, Regen, Wind und Sonne auf der Haut zu spüren und tief in fremde Kulturen einzutauchen… Immer wieder brechen Menschen auf und lassen sich für Wochen oder sogar Jahre auf ein unvergessliches Abenteuer ein. So erfüllten sich auch die beiden Oberösterreicher Anita Burgholzer und Andreas Hübl einen lang gehegten Lebenstraum, als sie die weichen Bürosessel für 28 Monate gegen ihre harten Fahrradsättel tauschten. Eine intensive Zeit auf zwei Reiserädern, die sie über 36.500 km durch 35 Länder und 3 Kontinente führte.

Wie wird man Rad-Weltenbummler? Was lässt man hinter sich, wovon träumt man, was ist Realität? Anita Burgholzer und Andreas Hübl über das Leben eines „ganz normalen Reiseradlerpaars“.
„Es hat damit begonnen, dass wir immer schon gerne abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs waren und gemeinsam von einer längeren Reise ohne Rückkehrdatum geträumt haben“, erzählt der 38-Jährige Betriebswirt & Bike-Guide begeistert. „Als wir dann 2007 unseren ersten, dreiwöchigen Bike-Trip auf einer Jemenitischen Insel machten, waren wir fasziniert von dieser puristischen Art des Reisens. Wir legen jedem angehenden Reiseradler solch eine mehrtägige Probetour ans Herz − es muss ja nicht gleich in den Jemen gehen“. Das Rad als ideales Fortbewegungsmittel für eine Weltreise war ab diesem Zeitpunkt klar. „Du bist langsam genug, um dich intensiv auf fremde Kulturen und Menschen sowie großartige Naturlandschaften einzulassen, aber auch schnell genug, um in relativ kurzer Zeit weite Distanzen zu überwinden“.

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Unterwegs in der kanadischen Wildnis

Veröffentlicht am 3. Januar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt

Text & Fotos: Sonja Endlweber

Nach 10 Jahren gemeinsamen Jahren und 10.000 km mit ihrem Partner, dem Abenteuerreiter Günter Wamser, ist Sonja Endlweber im vergangenen Sommer mit ihren Pferden und Hündin Leni alleine durch die kanadische Bergwelt geritten.

Es ist stockdunkel. Noch ist der Mond nicht aufgegangen. Nur die Sterne tauchen die Landschaft in ein schwaches, silbernes Licht. Im Pyjama stehe ich neben Lightfoot und Rusty und rede mit ruhiger Stimme auf die Pferde ein. Mir ist kalt. Mein Herz klopft wild. Lightfoot stößt ein scharfes, bedrohliches Schnauben aus und zerrt nervös am Führstrick. Ich umklammere diesen noch fester. Die Pferde dürfen jetzt nicht abhauen. Rusty macht einige mutige Schritte nach vorne, springt dann aber erschrocken zurück und versteckt sich hinter seinem Kumpel. Ich habe ihm noch kein Halfter angelegt, doch jetzt wage ich es nicht, mich zu bewegen. Keine 100 Meter von uns entfernt ziehen zwei große, dunkle Schatten langsam über die Wiese. Sie kommen direkt auf uns zu. Hilflos stehe ich da, in einer Hand den Führstrick in der anderen den Pfefferspray, und komme mir lächerlich vor. Was soll ich mit EINEM Pfefferspray bei ZWEI Grizzlybären! Leni liegt im Zelt und schläft. Ich schicke ein Stoßgebet zum Himmel, dass meine kleine Hündin nicht aufwacht. Sie würde es sofort mit den Bären aufnehmen, und sie hätte keine Chance. Lightfoot zittert am ganzen Körper. Auch mir schlottern die Knie. Wäre doch Günter jetzt hier, denke ich, doch eigentlich würde das gar nichts ändern. Für die Bären macht es keinen Unterschied. Wenn sie mich fressen wollen, dann tun sie es so oder so. Für sie spielt es keine Rolle, dass ich alleine bin. Und so absurd die Situation auch ist, bei diesem Gedanken muss ich grinsen.

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Wildnis vor der Haustür – Interview mit Klaus Echle

Veröffentlicht am 28. Dezember 2017 in der Kategorie Interview

Nach den gemütlichen Weihnachtstagen auf der Couch möchten wir endlich wieder raus und etwas abenteuerliches Erleben. Aus diesem Grund geht es mit grenzgang am ersten Sonntag im neuen Jahr in die Wildnis! Wir wollen aber nicht gleich mit unserer Motivation übertreiben – wir schicken euch also nicht in den dichten Amazonasregenwald oder in die unberührte Wildnis Alaskas, sondern in die Wildnis vor der eigenen Haustür. Was es hier alles zu entdecken gibt, wieso der gelernte Koch Klaus Echle heute Naturfotograf und Förster ist, verrät er in unserem Interview.

Klaus, in deiner Vita habe ich gelesen, dass du eigentlich gelernter Koch bist. Wie kam es dazu, dass du Kochlöffel und Schürze gegen Fotokamera und Stativ getauscht hast?
So ganz stimmt das nicht. Beruflich habe ich die dampfende Küchenluft gegen frische Waldluft getauscht und nach Forstwirtschaft studiert. Ich bin also kein Berufsfotograf sondern Förster. Fotografiert habe ich aber schon mit 15 Jahren. Die Naturfotografie kam jedoch erst später.
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Fotoschule – So machst Du bessere Fotos vom Sternenhimmel

Veröffentlicht am 11. Dezember 2017 in der Kategorie Reportage, Veranstaltungstipps

Ein Textbeitrag von Geograf und GRENZGANG-Referent Christian Sefrin:


© Christian Sefrin, Die Milchstraße aufgenommen mit Blende 2.8, 30 Sek.

Wir alle kennen diese einmaligen Momente unter einem endlosen Sternenhimmel zu sitzen, am Lagerfeuer im Frieden mit uns und der Welt. Doch greift man nun spontan zur Kamera, um diese Einzigartigkeit im Foto festzuhalten sind die Ergebnisse meistens unbefriedigend. Ich möchte Euch heute einige einfache Schritte zeigen, wie ihr künftig bessere Sternenfotografien machen könnt. Wichtig sind natürlich neben einer guten Ausrüstung und dem entsprechenden Wissen über dessen Bedienung auch die äußerlichen Bedingungen wie Wetter, Mond und Standort, um beachtliche Ergebnisse mit dem nötigen Aha-Effekt zu erzielen.

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„Borneo“-Veranstaltung mit Dieter Schonlau regt zum Nachdenken an…

Veröffentlicht am 22. November 2017 in der Kategorie Neuigkeiten

Am 19. November war Dieter Schonlau mit seiner Reise-Reportage „Borneo“ im Kölner Cinedom zu Gast. Seit fast 30 Jahren dokumentieren der National Geographic Fotograf und seine Frau Sandra Hanke das Leben in den größten Regenwaldregionen der Erde und setzen sich für den Erhalt dieser einzigartigen Lebensräume ein.
Am Sonntag nahmen sie uns tief in die Regenwälder Borneos mit: Mit Bildern von Insekten, die wie wunderschöne Blüten aussehen, und Erzählungen von unglaublichen Begegnungen mit Waldelefanten und vom Leben der Orang-Utans.


© Dieter Schonlau, Borneo – Orang Utan

Aber die beiden Referenten machten auch auf ein trauriges Thema aufmerksam: Jedes Jahr fallen eine Million Hektar Regenwald legalem oder illegalem Raubbau zum Opfer. Die Orang-Utans sind Opfer der rasanten Regenwald Abholzung. Ihr Lebensraum wird zur Holzgewinnung und für neue Palmöl-Plantagen gerodet. Das vielseitige und preiswerte Pflanzenfett ist aus der heutigen Industrie nicht mehr wegzudenken. Jedes zweite Produkt im Supermarkt enthält Palmöl. Doch die Natur bezahlt einen hohen Preis.

Heike Berger, eine Besucherin aus Köln war ganz bewegt von den Bildern und Geschichten, die uns Dieter Schonlau mitgebracht hat. Sie hat uns einen nachdenklichen Text zum Thema Palmöl geschickt:

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Lateinamerika im Fokus

Veröffentlicht am 20. November 2017 in der Kategorie Veranstaltungstipps

Willkommen zu einer faszinierenden Reise durch Lateinamerika!


© Heiko Beyer, Die Anden – Von Venezuela nach Kap Hoorn

Am Sonntag, den 26. November startet im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln der erste Thementag der GRENZGANG-Saison: Mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm und attraktiven Markt- und Infoständen präsentieren wir gemeinsam mit dem Museum einen ganzen Tag lang die Vielfalt Lateinamerikas.

Was euch am Sonntag alles erwartet, haben wir hier zusammengefasst:

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