Mit dem Fahrrad einmal um die Welt – Peter Smolka bricht erneut auf!

Veröffentlicht am 30. April 2018 in der Kategorie Reportage

Am Gründonnerstag 2013 bricht der Erlanger Abenteurer Peter Smolka auf, um mit dem Fahrrad die Erde zu umrunden. Viereinhalb Jahre wird er unterwegs sein, 88.000 Kilometer im Sattel sitzen. Eine seiner Missionen: Alle Erlanger Partnerstädte besuchen. Am 6. Mai wird Peter Smolka um 18 Uhr in der Alten Feuerwache seine Live-Reportage „Rad ab II – Tour de Friends“ präsentieren, in der er seine komplette Weltumradlung schildert.

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“Weltmusik wörtlich genommen!”- Sailing Conductors segeln für Musik

Veröffentlicht am 25. März 2018 in der Kategorie Aus aller Welt

Über viereinhalb Jahre segeln Captain Ben und Smutje Hannes auf ihrer Neun-Meter-Nussschale MARIANNE um die Welt, um bei jeden Landgang Musik aufzunehmen. Ohne Bart und fast ohne jegliche Segelerfahrung – aber mit online Segelkurs!

An Bord haben die frischgebackenen Toningenieure neben Wäschekörben voller Reis und Bohnen auch ein mobiles Studio untergebracht. Tagsüber fischen sie, nachts umgibt sie das schwarze Nichts – und manchmal müssen sie ihre mp3-Player voll aufdrehen, um die Gedanken an die haushohen Wellen und die hunderte Meilen entfernte Küste zu übertönen.

Captain Ben und Smutje Hannes erklären euch kurz, worum es bei den Sailing Counductors geht:

Wenn sie anlegen, sitzen sie gemeinsam mit lokalen Musikern in fremden Häfen und nehmen auf, wen sie vor das Mikro bekommen. In ihrem schwimmenden Studio MARIANNE mischen sie dann die Aufnahmen von internationalen Musikern zusammen, die sich nie in ihrem Leben begegnet sind und kreieren so einzigartige Songs.

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„Der wahre Wert des Reisens“ – GRENZGANG-Mitinitiator und Autor Hardy Fiebig im Weltwach-Podcast

Veröffentlicht am 19. März 2018 in der Kategorie Podcast

Hardy Fiebig pendelt seit Jahrzehnten zwischen drei Welten: Deutschland, Arabien und Ostafrika. Seine Jugend hat er in Kairo verbracht, heute lebt er abwechselnd in Nairobi und Köln. Immer wieder bereichert er auch unsere GRENZGANG-Veranstaltungen, als Moderator, Referent und als Motivator.

Dank ungezählter Recherche- und Expeditionsreisen und langjähriger Aufenthalte erhielt er tiefe Einblicke in die Kultur, Wirtschaft und Politik der bereisten Länder. Auf welche Weise ihn die die zahllosen Erfahrungen bereichert haben, die er unterwegs gesammelt hat, und worin für ihn der wahre Wert des Reisens liegt, erzählt er in dieser Folge des Weltwach-Podcast.


Ein großes Dankeschön an Erik, der dieses spannende Interview führt und uns zur Verfügung stellt 🙂

Weitere inspirierende Podcast-Folgen mit Abenteurer und Weltenbummlern findet ihr hier auf der Weltwach-Seite.

Informationen zu Hardy Fiebig und seinen aktuellen Vortragsterminen findet ihr hier www.hartmut-fiebig.de.

Nächste Woche könnt ihr euch auf unserem Blog die Podcast-Folge mit Aneta und Dirk Bleyer anhören – die beiden Reisenden erzählen vom wunderschönen Island.


Weltwach – Community von und für Abenteuer-Enthusiasten

Veröffentlicht am 15. März 2018 in der Kategorie Podcast

Liebe grenzgänger,

heute möchten wir euch unseren neuen GRENZGANG-Moderator Erik und seinen interessanten Podcast Weltwach vorstellen: Erik unterstützt uns nicht nur bei den Veranstaltungen, sondern führt auch spannende Interviews mit den Abenteurern und Weltenbummler, die wir für euch auf die Bühne holen.

Als leidenschaftlicher Teilzeitabenteurer gründete Erik Weltwach, um Menschen unterschiedlichster Art zusammenzubringen, die die Faszination des Reisens gemeinsam zelebrieren wollen. Seine teils mehrmonatigen Reisen haben ihn in viele Teile der Welt geführt, unter anderem nach Australien, Chile, Hongkong, Indien, Jordanien, Laos, auf die Philippinen und in den Iran. Mit Weltwach entsteht eine Gemeinschaft von und für Abenteuer-Enthusiasten. In verschiedenen Formaten liefert er Hintergrundinformationen und Inspiration für intensive Reiseabenteuer.
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Ein Weg um die Welt – ohne Flugzeug

Veröffentlicht am 18. Februar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt, Veranstaltungstipps

Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es über Land und Wasser so weit in den Osten gehen, bis sie aus dem Westen wieder zurückkommen – ohne ein einziges Flugticket!

Drei Jahre und 110 Tage reisen Sie mit Bus, Zug, Schiff oder per Anhalter durch Europa, Asien, Nord- und Zentralamerika. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen.
Dabei ist das Überland-Reisen nicht immer einfach. Wir haben die sympathischen Weltenbummler gefragt, warum sie sich für das Reisen ohne Flugzeug entschieden haben. Lest hier einen inspirierenden Auszug aus ihrem Reisemagazin, der Lust macht auf das Fliegen zu verzichten:
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Abgefahren – 3000 Kilometer im Rollstuhl durch Myanmar

Veröffentlicht am 10. Februar 2018 in der Kategorie Reportage, Veranstaltungstipps

Andreas Pröve, Buchautor, Globetrotter aus
Leidenschaft und Minimalist, ist mit einem neuen
Abenteuer on Tour. Vier Mal reiste er durch das
ehemalige Burma und entdeckte ein erstaunlich
rollstuhlfreundliches Land.

Auf eigene Faust durch Myanmar reisen ist nicht einfach. Viele Gegenden sind aufgrund ethnischer Konflikte touristisches Sperrgebiet und Hotelbesitzer benötigen eine Ausländerlizenz. Diese Bedingungen erschwerten meine Reiseplanung erheblich, auch, weil die Distanz zwischen zwei legalen Unterkünften oft weit über 100 Kilometer betrug. Mehr, als ich in Handarbeit mit dem Rollstuhl schaffen konnte.

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Die Discovery Days gehen in die zweite Runde!

Veröffentlicht am 1. Februar 2018 in der Kategorie GRENZGANG aktuell, Veranstaltungstipps

Unter dem Motto „Du hast die Welt entdeckt, wir entdecken dich.“ suchen wir zusammen mit den Vortragsagenturen Explora Events aus der Schweiz und der Mundologia aus Süddeutschland unentdeckte Talente.

Also, Fotografen, Abenteurer, Reisende und sonstige Verrückte aufgepasst:
Ihr bekommt die Gelegenheit eure Geschichte vor Publikum zu präsentieren und tolles Preisgeld zu gewinnen.
Dazu könnt ihr euch noch bis zum 15. April 2018 unter www.discovery-days.ch bewerben.

Die DISCOVERY DAYS bieten dir nebst Preisgeld von CHF 20‘000 eine Plattform, dich als Referent vor großem Publikum zu präsentieren. Vom 28.-29. September 2018 werden die besten Einreichungen im Rider‘s Palace in Laax live vorgeführt.

Wir freuen uns mit den DISCOVERY DAYS eine Plattform geschaffen zu haben, wo Newcomer eine Gelegenheit haben, ihre Storys zu erzählen. Aber nicht nur spannende Geschichten werden erzählt, sondern die DAYS sind ein Ort der Begegnung für Weltentdecker und Abenteurer. Wo sich Querdenker und vor allem „Quermacher“ treffen und inspirieren.

Einen Rückblich auf eines der verrücktesten Reise-und Abenteuerfestivals gibt es hier in unserem Blog.

Wenn ihr noch Fragen zu den Discovery Days habt, meldet euch gerne bei uns 🙂


Mein Büro liegt im Ozean

Veröffentlicht am 28. Januar 2018 in der Kategorie Reportage

Als Meeresbiologe und Forschungstaucher begleitet Uli Kunz wissenschaftliche Expeditionen. Mit seiner Forschungstauchfirma Submaris macht er Tauchgänge im Auftrag von Universitäten und Instituten und betreut Dreharbeiten für Fernsehsender und Produktionsfirmen. Der Ozean als Arbeitsplatz, von Uli Kunz.


© Uli Kunz, Der Walhai ist der größte Fisch der Welt – und für Menschen völlig ungefährlich, da er sich nur von Plankton ernährt.

Ich kann mir nicht immer aussuchen, wo ich arbeite, bei welchen Temperaturen oder welcher Sichtweite ich ins Wasser gehe und zu welcher Jahreszeit ich aufbreche. Die Aufgabe unter Wasser, das Projekt und die aufgenommenen Daten haben Vorrang. Was etwas ungemütlich klingt, hat natürlich meistens große Vorteile, denn ich konnte bisher an vielen ungewöhnlichen und schwer zu erreichenden Plätzen tauchen und dabei mit Forschungsschiffen, Tauchbooten und Tauchrobotern arbeiten. Die Faszination für abenteuerliche Orte hat mich nie losgelassen: Ich bin mit 150 Kilogramm Ausrüstung in eine französische Höhle geschwommen, bin in den geheimnisvollen Cenoten im mexikanischen Dschungel abgetaucht und habe dort archäologische Schätze aus der Maya-Zeit fotografiert, wurde 50 Meter in einen Brunnenschacht abgeseilt, von einem Walhai über den Haufen geschwommen und von Blauhaien umkreist, habe ein Tauchboot in einem riesigen Wasserkraftwerk gefilmt und bin in der Arktis fast von einem Buckelwal verschluckt worden.

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Rückenwind – Mit dem Rad um die Welt!

Veröffentlicht am 5. Januar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt, Reportage

Wie fühlt sie sich an, die endlose Freiheit in der weiten Welt? Wer hat noch nicht davon geträumt: Dem Alltag auf unbestimmte Zeit Lebewohl zu sagen und auf große Reise gehen, fremde Länder zu bereisen, Regen, Wind und Sonne auf der Haut zu spüren und tief in fremde Kulturen einzutauchen… Immer wieder brechen Menschen auf und lassen sich für Wochen oder sogar Jahre auf ein unvergessliches Abenteuer ein. So erfüllten sich auch die beiden Oberösterreicher Anita Burgholzer und Andreas Hübl einen lang gehegten Lebenstraum, als sie die weichen Bürosessel für 28 Monate gegen ihre harten Fahrradsättel tauschten. Eine intensive Zeit auf zwei Reiserädern, die sie über 36.500 km durch 35 Länder und 3 Kontinente führte.

Wie wird man Rad-Weltenbummler? Was lässt man hinter sich, wovon träumt man, was ist Realität? Anita Burgholzer und Andreas Hübl über das Leben eines „ganz normalen Reiseradlerpaars“.
„Es hat damit begonnen, dass wir immer schon gerne abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs waren und gemeinsam von einer längeren Reise ohne Rückkehrdatum geträumt haben“, erzählt der 38-Jährige Betriebswirt & Bike-Guide begeistert. „Als wir dann 2007 unseren ersten, dreiwöchigen Bike-Trip auf einer Jemenitischen Insel machten, waren wir fasziniert von dieser puristischen Art des Reisens. Wir legen jedem angehenden Reiseradler solch eine mehrtägige Probetour ans Herz − es muss ja nicht gleich in den Jemen gehen“. Das Rad als ideales Fortbewegungsmittel für eine Weltreise war ab diesem Zeitpunkt klar. „Du bist langsam genug, um dich intensiv auf fremde Kulturen und Menschen sowie großartige Naturlandschaften einzulassen, aber auch schnell genug, um in relativ kurzer Zeit weite Distanzen zu überwinden“.

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Unterwegs in der kanadischen Wildnis

Veröffentlicht am 3. Januar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt

Text & Fotos: Sonja Endlweber

Nach 10 Jahren gemeinsamen Jahren und 10.000 km mit ihrem Partner, dem Abenteuerreiter Günter Wamser, ist Sonja Endlweber im vergangenen Sommer mit ihren Pferden und Hündin Leni alleine durch die kanadische Bergwelt geritten.

Es ist stockdunkel. Noch ist der Mond nicht aufgegangen. Nur die Sterne tauchen die Landschaft in ein schwaches, silbernes Licht. Im Pyjama stehe ich neben Lightfoot und Rusty und rede mit ruhiger Stimme auf die Pferde ein. Mir ist kalt. Mein Herz klopft wild. Lightfoot stößt ein scharfes, bedrohliches Schnauben aus und zerrt nervös am Führstrick. Ich umklammere diesen noch fester. Die Pferde dürfen jetzt nicht abhauen. Rusty macht einige mutige Schritte nach vorne, springt dann aber erschrocken zurück und versteckt sich hinter seinem Kumpel. Ich habe ihm noch kein Halfter angelegt, doch jetzt wage ich es nicht, mich zu bewegen. Keine 100 Meter von uns entfernt ziehen zwei große, dunkle Schatten langsam über die Wiese. Sie kommen direkt auf uns zu. Hilflos stehe ich da, in einer Hand den Führstrick in der anderen den Pfefferspray, und komme mir lächerlich vor. Was soll ich mit EINEM Pfefferspray bei ZWEI Grizzlybären! Leni liegt im Zelt und schläft. Ich schicke ein Stoßgebet zum Himmel, dass meine kleine Hündin nicht aufwacht. Sie würde es sofort mit den Bären aufnehmen, und sie hätte keine Chance. Lightfoot zittert am ganzen Körper. Auch mir schlottern die Knie. Wäre doch Günter jetzt hier, denke ich, doch eigentlich würde das gar nichts ändern. Für die Bären macht es keinen Unterschied. Wenn sie mich fressen wollen, dann tun sie es so oder so. Für sie spielt es keine Rolle, dass ich alleine bin. Und so absurd die Situation auch ist, bei diesem Gedanken muss ich grinsen.

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