Mit Kind, Kegel und Kamelen durchs Outback – Inteview mit der Abenteuerfamilie Blum

Veröffentlicht am 20. November 2018 in der Kategorie Interview

Nach ihren Kanada-Reisen wollten Markus und Sabrina Blum mit ihren zwei Töchtern Amira und Naira das Outback in Australien durchqueren – mit Kamelen und einem Planwagen. Es folgen sechs Monate Vorbereitung vor Ort und eine dreimonatige Tour durch beeindruckende Wüstenlandschaften.

Interview: Julian Rohn, red-gun

Sabrina und Markus, euch kennt man als leidenschaftliche Kanada-Reisende, warum hab ihr euch jetzt Australien ausgesucht und vor allem, warum mit Kamelen?
Sabrina: Wir fanden, dass es nach unserer Packpferde-Reise in Kanada nicht einfach vorbei sein konnte. Wir haben ja auch eine zweite Tochter und fanden, dass sie so eine tolle Reise auch verdient hat. Dann haben wir aber gemerkt, dass unsere jüngste Tochter Naira allergisch auf Pferde reagiert…

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Veranstaltungstipp: Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“

Veröffentlicht am 14. November 2018 in der Kategorie Veranstaltungstipps


Wie kann es sein, dass ein T-Shirt heute weniger kostet als ein großer Kaffee, ein Kleid so viel wie ein Eisbecher oder eine Hose so viel wie ein Kinoticket? Und was erzählt der Preis über das Leben der Menschen, die diese Kleidung herstellen?

Mit der Ausstellung „Fast Fashion“ wirft unser Kooperationspartner, das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt noch bis zum 24. Februar 2019 einen kritischen Blick hinter die Kulissen der globalen Textilindustrie und will dazu anregen, sich engagiert mit dem Thema Mode-Konsum und seinen sozialen und ökologischen Folgen zu beschäftigen.

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Mit dem Oldtimer auf Weltumrundung. Ein Interview mit Sabine Hoppe und Thomas Rahn.

Veröffentlicht am 7. November 2018 in der Kategorie Aus aller Welt, Reportage


Mit ihrem Oldtimer „Paula“ brechen Sabine Hoppe und Thomas Rahn auf in die Ungewissheit der Fremde – zu ihrem ganz eigenen „Abenteuer Weltumrundung“. Dass die „drei“ gemeinsam sechs Jahre unterwegs sein werden, ahnen sie zu Beginn ihrer Reise nicht. Katharina Maksym hat mit ihnen über ihre außergewöhnliche Weltumrundung gesprochen:

Wohin ging es mit eurem Oldtimer?

Thomas: Als wir im Spätherbst 2009 mit Paula aufgebrochen sind, hatten wir Lust, die Welt ein wenig besser kennenzulernen. Wo wir auf dieser Reise genau hinkommen würden, wussten wir noch nicht. Sechs Jahre später sind wir zurückgekehrt und hatten 54 Länder auf fünf Kontinenten druchquert und dabei einmal die Erde umrundet. Unsere Reise führte von Deutschland durch Osteuropa bis in den Nahen Osten, entlang der sagenumwobenen Seidenstraße, durch die Splitterrepubliken der ehemaligen UDSSR bis in die unwegsame Mongolei. Wir kämpften uns durch China bis nach Südostasien und erreichten dort ein erstes Ende der Welt. Doch wir wollten noch mehr kennenzulernen und brachten Paula mit einem Frachtschiff nach Nordamerika. Dort folgten wir der Idee, mit ihr entlang der Panamericana durch Nord-, Zentral- und Südamerika bis nach Feuerland zu reisen. Unsere Neugier war ungebrochen und wir stellten uns auch der letzten großen Herausforderung, der Durchquerung Afrikas von der Südspitze bis zurück in die Heimat. Alles in allem reisten wir mit Paula auf 120.000 Kilometern um die Erde.

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Couchsurfing im Iran – Stephan Orth im GRENZGANG-Interview

Veröffentlicht am 7. November 2018 in der Kategorie Interview

Stephan Orth hat das gemacht, was offiziell verboten ist: Als Couchsurfer reist er quer durch den Iran. Er tauscht Hotel gegen Privatquartier, ist also bei den Leuten zu Hause – und lernt so das Land und das Leben von einer nicht üblichen, von einer ganz anderen Seite kennen: Ein Land, das gleichzeitig verzaubert und wütend macht.
Über seine Erlebnisse hinter verschlossen Türen berichtet Stephan Orth in seinem Buch „Couchsurfing im Iran“. Er schreibt über die unglaubliche Herzlichkeit der Menschen, aber auch über ihre Schwierigkeiten in einem Land, in dem strenge Gesetze herrschen und Regelbrüche im Geheimen die Regel sind.

Im November ist der Autor mit seiner Reise-Dinnershow in Düsseldorf und Köln zu Gast. Vorab haben wir ihm schon einmal ein paar Fragen zu seiner Reise gestellt.

Was genau ist Couchsurfing und warum ist das für dich die beste Art zu reisen?
Couchsurfing ist eine Plattform mit vielen Millionen Mitgliedern weltweit, die kostenlose Unterkünfte anbieten. Mich reizt es, in den Alltag der Menschen reinzugucken und in kurzer Zeit wahnsinnig viel über sie zu erfahren. Außerdem ist es eine Möglichkeit, anders als bei „normalen“ touristischen Reisen wenig mit Leuten zu tun zu haben, die dafür bezahlt werden, dass sie nett zu mir sind. Ich erlebe eine ungeschliffene Authentizität, kein vorgefertigtes Tourismus-Konsumprodukt.
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Die ganze Welt an einem Abend

Veröffentlicht am 6. November 2018 in der Kategorie Medienbericht

Dias waren gestern: Moderne Reisereportagen sind eine Komposition aus imposanten Fotomotiven, Videosequenzen und perfekt harmonierenden Klängen. Die Weltentdecker, die von ihren Reisen in ferne Winkel der Erde berichten, faszinieren mit ihren persönlichen Schilderungen. „Urlaub für die Augen, der im Kopf weitergeht“, so schön beschreibt Michaela Töns Reise-Reportagen. Um dieses Thema dreht sich die aktuelle Freizeitbeilage der Westfälischen Nachrichten.

Wir haben uns sehr über den Artikel gefreut. Für uns als Veranstalter ist es natürlich schön, dass sich unser Format einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut und sich von ihrem verstaubten Image als langweilige Diashows befreien.

In dem Artikel „Die ganze Welt an einem Abend“ erzählen Fotografen, Referenten und GRENZGÄNGER Ramin von dieser ganz eigenen Veranstaltungsart. Den ganzen Bericht könnt ihr hier in der WN live lesen.


Immer auf dem Sprung. Motorradabenteuer in Kalifornien.

Veröffentlicht am 4. November 2018 in der Kategorie Reportage

Wenige amerikanische Bundesstaaten sind populärer als Kalifornien: Der Pazifik malt mit dem legendären Highway No. 1 die Küstenlinie aus und die Sierra Nevada scheidet Weinbau von Wüste. Dazwischen liegen weltberühmte Nationalparks mit feinsten Straßen und herausfordernden Pisten. Gründe genug hinzufahren gibt es also. Aber was, wenn trotz kalifornischer Sonne der Kalender auf „Winter“ steht? Dirk Schäfer versucht dem Winter davonzufahren.


Platz für große Gefühle im Nordosten der Mojave-Wüste: Panamint Valley

Text und Fotos: Dirk Schäfer

Was ging Dir eigentlich durch den Kopf, als der letzte Winter unabweisbar vor der eigenen Haustür stand? Mal wieder an die Nordsee fahren, um sich richtig durchpusten zu lassen? Auf die zehn Tage Skiurlaub hin Fiebern, erst mit artigem Schlangestehen auf der Autobahn und dann am Lift? Machen wir uns nichts vor: Der Winter wird immer nur ein zweitklassiger Sommer sein. Wenn überhaupt! Deshalb habe ich dieses Mal an eine transkontinentale Winterflucht gedacht: Kalifornien. It never rains! Und von Schnee hat in Kalifornien erst recht noch niemand gesungen. Also: Startpunkt Los Angeles.

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Le petit Kulturklüngel festival. 10 Jahre Kulturklüngel – wir gratulieren!

Veröffentlicht am 1. November 2018 in der Kategorie Allgemein

Im Oktober 2008 startete der Kölner Kulturklüngel mit „Das indische Köln“ seine erste Kulturwanderung. Eigentlich als Festprogramm zum fünfjährigen Bestehen von GRENZGANG gedacht, entwickelte sich aus der zündenden Idee von Reiseleiter und Grenzgänger Thomas Bönig das erste Fremdenverkehrsamt für multikulturelle Stadttouren. Keiner ahnte, dass sich aus dieser Liebhaberidee so viel entwickeln würde. Unter dem Motto „Auf Weltreise durch die eigene Stadt“ hat der Kulturklüngel seitdem rund 850 interkulturelle Events durch Köln, Düsseldorf und Bonn geführt. Das soll gefeiert werden!

Zum Programm des Kulturklüngels gehören Kulturwanderungen, Kochkurse, Radtouren und kulinarische Weltreisen. Bei den Events kooperieren Menschen aus mehr als 180 Herkunftsländern, unterschiedlichen Alters und Religion mit dem gemeinsamen Ziel: Köln soll bunt, liberal, tolerant und liebenswert bleiben.
Um das 10-jährige Bestehen zu feiern hat Thomas mit seinem Team ein multikulturelles Programm auf die Beine gestellt. Jeden Mittwoch und Donnerstag (außer Buß- und Bettag) im November erwarten euch am Kölner Ebertplatz verschiedene Veranstaltungen: Ein After-Work Sport-Programm für die gute Gesundheit, Festtagsmenüs aus verschiedenen exotischen Kulturkreisen sowie Konzerte und Vorführungen, bei denen ihr euch zurücklehnen oder mittanzen könnt.

Alle Angebote außer die Festtagsmenüs sind kostenlos. Für die Menüs ist eine Anmeldung unter www.kulturkluengel.de erforderlich.
Auch wir feiern nach der Arbeit mit. Bilder gibt es dann auf unseren Instagram-Seite zu sehen. Schaut gerne mal rein. Oder kommt am besten auch vorbei und feiert mit uns Kölns Vielfalt!

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Unser Rezept zur Dinnershow „Couchsurfing im Iran“

Veröffentlicht am 30. Oktober 2018 in der Kategorie Aus aller Welt

Die persische Küche verwöhnt uns mit ihren orientalischen Aromen, exotischen Gewürzen und betörenden Düften – also die perfekte Küche für die kalten und grauen Herbsttage!
Zu den Klassikern der persischen Küche zählt Xoresh, eine Art Schmortopf mit Fleisch, verschiedenen Früchten und Gemüse. Die Zutaten werden lange und mit geringer Hitze gekocht, wodurch das Xoresh einen sehr aromatischen Geschmack bekommt. Von diesem Gericht gibt es viele Varianten, wir haben uns für das Rezept „Xoresht-E Qeymeh“ aus dem Kochbuch „Die Persische Küche“ von Neda Afrashi entschieden, das ich abgewandelt habe.

In unserem Blog zeigen wir euch, wie ihr ganz einfach selbst diese persische Spezialität zubereitet.

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Simon Michalowicz wagte die Königsdisziplin unter Norwegens Wanderwegen. Simon im Interview.

Veröffentlicht am 22. Oktober 2018 in der Kategorie Interview

„Norge på langs“ ist die Königsdisziplin unter Norwegens Wanderwegen. Simon Michalowicz stellt sich der Herausforderung und läuft vom südlichsten Punkt am Kap Lindesnes bis zum Nordkap jenseits des Polarkreises: 3.000 Kilometer und 140 Tage. Von seinem unvergleichlichen Abenteuer mit allen Höhen und Tiefen berichtet Simon Anfang November live in Köln und Düsseldorf. Wir haben Simon getroffen und ihm vorab schon einmal ein paar Fragen zu seiner Trekkingtour gestellt.
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DER COUNTDOWN LÄUFT

Veröffentlicht am 18. September 2018 in der Kategorie GRENZGANG aktuell

In genau 10 Tagen ist es soweit. Das vielleicht frechste, coolste und mit Sicherheit abenteuerlichste Festival geht in die zweite Runde: Die Discovery Days.
Außergewöhnliche Menschen erzählen von ihren verrückten Träumen und abgefahrenen Erlebnissen. Authentizität ist das Credo. In einer Welt voller „in Szene gesetzter Geschichten“ setzen wir einen Gegenpol!!! Die Geschichten sind nicht auf Hochglanz poliert, aber dafür ECHT.

Das Newcomer-Festival Discovery Days wurde 2017 von den Veranstaltern Explora aus der Schweiz,Mundologia aus Freiburg und uns, den GRENZGÄNGERN aus der Taufe gehoben, um ein Festival für Träumer und Querdenker zu schaffen und jungen Reisenden mit beeindruckenden Geschichten den Eintritt in die Vortragsszene zu öffnen. Ein Fest für mutige Menschen, die IHR Ding machen.


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