Wir blicken zurück: Unser lebendiger Afrika-Thementag am 28. Januar

Veröffentlicht am 30. Januar 2018 in der Kategorie GRENZGANG aktuell

Beim Thementag Afrika im Rautenstrauch-Joest-Museum erlebten die Besucher die Vielfalt Afrikas. Das Museum bot ein attraktives Programm für die ganze Familie in Zusammenarbeit mit Afrikanern, die neu oder schon lange in Köln und der Region zu Hause sind.

Danke an alle Aussteller, Gäste, Referenten und an das Rautenstrauch-Joest-Museum für einen wunderbaren Thementag Afrika vergangenen Sonntag!

Es wurde getanzt, gelacht und gesungen…

Hier findet ihr ein paar Eindrücke 🙂


© Norbert Nettekoven

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Mein Büro liegt im Ozean

Veröffentlicht am 28. Januar 2018 in der Kategorie Reportage

Als Meeresbiologe und Forschungstaucher begleitet Uli Kunz wissenschaftliche Expeditionen. Mit seiner Forschungstauchfirma Submaris macht er Tauchgänge im Auftrag von Universitäten und Instituten und betreut Dreharbeiten für Fernsehsender und Produktionsfirmen. Der Ozean als Arbeitsplatz, von Uli Kunz.


© Uli Kunz, Der Walhai ist der größte Fisch der Welt – und für Menschen völlig ungefährlich, da er sich nur von Plankton ernährt.

Ich kann mir nicht immer aussuchen, wo ich arbeite, bei welchen Temperaturen oder welcher Sichtweite ich ins Wasser gehe und zu welcher Jahreszeit ich aufbreche. Die Aufgabe unter Wasser, das Projekt und die aufgenommenen Daten haben Vorrang. Was etwas ungemütlich klingt, hat natürlich meistens große Vorteile, denn ich konnte bisher an vielen ungewöhnlichen und schwer zu erreichenden Plätzen tauchen und dabei mit Forschungsschiffen, Tauchbooten und Tauchrobotern arbeiten. Die Faszination für abenteuerliche Orte hat mich nie losgelassen: Ich bin mit 150 Kilogramm Ausrüstung in eine französische Höhle geschwommen, bin in den geheimnisvollen Cenoten im mexikanischen Dschungel abgetaucht und habe dort archäologische Schätze aus der Maya-Zeit fotografiert, wurde 50 Meter in einen Brunnenschacht abgeseilt, von einem Walhai über den Haufen geschwommen und von Blauhaien umkreist, habe ein Tauchboot in einem riesigen Wasserkraftwerk gefilmt und bin in der Arktis fast von einem Buckelwal verschluckt worden.

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Thementag Wasserwelten – Wie steht es um das Lebenselixier unserer Erde?

Veröffentlicht am 23. Januar 2018 in der Kategorie Veranstaltungstipps

Am 25. Februar findet in Köln der Thementag Wasserwelten statt. Hier könnt ihr erleben, wie das Element Wasser unsere Kulturen und Umwelt prägt und wie es um unser aller Lebenselixier steht.

Wir möchten die Veranstaltung nutzen, um auch auf Probleme, wie die Verschmutzung und Überfischung der Meere aufmerksam zu machen:

So finden sich in den Ozeanen dieser Welt derzeit gute 150 Millionen Tonnen Plastikteile. Im Nordatlantik und Südatlantik, sowie im Nordpazifik und Südpazifik, wie auch im Indischen Ozean existieren gigantische Müllwirbel. Diese Müllgebiete haben eine Größe von Mitteleuropa. Jede Minute gelangt ein Müllwagen voller Plastik in die Ozeane, jährlich acht Millionen Tonnen. Tendenz sehr stark steigend!!! So ist der Plastikmüll längst zu einem globalen Problem geworden, dessen Lösung der Anstrengungen aller bedarf.

Im Rautenstrauch-Joest-Museum könnt ihr euch bei verschiedenen Initiativen und Vereinen über Themen wie Plastik im Meer, Fischfang und wie wir mit Wasser umgehen informieren.

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Mit Jürgen Bluhm auf den Spuren des Kakaos

Veröffentlicht am 11. Januar 2018 in der Kategorie Interview

Bei GRENZGANG geht es zum ersten Mal auf Schokoladen-Reise: Jürgen Bluhm präsentiert eine köstliche Genussreise auf den Spuren des Kakaos mit überraschenden Einblicken und sinnlichen Erfahrungen. In der Dinnershow berichtet der Globetrotter von seiner Reise zu den Kakaoplantagen in den Tropen, seinen Erfahrungen unterwegs durch die Epochen rund um die Erde und dem Genuss der Schokolade. Bei unserem 3-Gänge-Menü könnt ihr währenddessen entdecken, dass Kakao und Schokolade nicht immer süß sein müssen…
Um uns auf die Dinnershow einzustimmen haben wir schon einmal vorab mit Jürgen Blum gesprochen.

Jürgen, seit wann folgst du schon den Spuren des Kakaos?
Vor 30 Jahren habe ich mich auf die Spurensuche nach den Erfindern der Schokolade gemacht. Damit hatte eine Schnitzeljagd begonnen, deren Entdeckungen und Geheimnisse mich bis heute fesseln. Schokolade bedeutet für mich Genuss und Kultur.

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Unterwegs in der kanadischen Wildnis

Veröffentlicht am 3. Januar 2018 in der Kategorie Aus aller Welt

Text & Fotos: Sonja Endlweber

Nach 10 Jahren gemeinsamen Jahren und 10.000 km mit ihrem Partner, dem Abenteuerreiter Günter Wamser, ist Sonja Endlweber im vergangenen Sommer mit ihren Pferden und Hündin Leni alleine durch die kanadische Bergwelt geritten.

Es ist stockdunkel. Noch ist der Mond nicht aufgegangen. Nur die Sterne tauchen die Landschaft in ein schwaches, silbernes Licht. Im Pyjama stehe ich neben Lightfoot und Rusty und rede mit ruhiger Stimme auf die Pferde ein. Mir ist kalt. Mein Herz klopft wild. Lightfoot stößt ein scharfes, bedrohliches Schnauben aus und zerrt nervös am Führstrick. Ich umklammere diesen noch fester. Die Pferde dürfen jetzt nicht abhauen. Rusty macht einige mutige Schritte nach vorne, springt dann aber erschrocken zurück und versteckt sich hinter seinem Kumpel. Ich habe ihm noch kein Halfter angelegt, doch jetzt wage ich es nicht, mich zu bewegen. Keine 100 Meter von uns entfernt ziehen zwei große, dunkle Schatten langsam über die Wiese. Sie kommen direkt auf uns zu. Hilflos stehe ich da, in einer Hand den Führstrick in der anderen den Pfefferspray, und komme mir lächerlich vor. Was soll ich mit EINEM Pfefferspray bei ZWEI Grizzlybären! Leni liegt im Zelt und schläft. Ich schicke ein Stoßgebet zum Himmel, dass meine kleine Hündin nicht aufwacht. Sie würde es sofort mit den Bären aufnehmen, und sie hätte keine Chance. Lightfoot zittert am ganzen Körper. Auch mir schlottern die Knie. Wäre doch Günter jetzt hier, denke ich, doch eigentlich würde das gar nichts ändern. Für die Bären macht es keinen Unterschied. Wenn sie mich fressen wollen, dann tun sie es so oder so. Für sie spielt es keine Rolle, dass ich alleine bin. Und so absurd die Situation auch ist, bei diesem Gedanken muss ich grinsen.

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Wildnis vor der Haustür – Interview mit Klaus Echle

Veröffentlicht am 28. Dezember 2017 in der Kategorie Interview

Nach den gemütlichen Weihnachtstagen auf der Couch möchten wir endlich wieder raus und etwas abenteuerliches Erleben. Aus diesem Grund geht es mit grenzgang am ersten Sonntag im neuen Jahr in die Wildnis! Wir wollen aber nicht gleich mit unserer Motivation übertreiben – wir schicken euch also nicht in den dichten Amazonasregenwald oder in die unberührte Wildnis Alaskas, sondern in die Wildnis vor der eigenen Haustür. Was es hier alles zu entdecken gibt, wieso der gelernte Koch Klaus Echle heute Naturfotograf und Förster ist, verrät er in unserem Interview.

Klaus, in deiner Vita habe ich gelesen, dass du eigentlich gelernter Koch bist. Wie kam es dazu, dass du Kochlöffel und Schürze gegen Fotokamera und Stativ getauscht hast?
So ganz stimmt das nicht. Beruflich habe ich die dampfende Küchenluft gegen frische Waldluft getauscht und nach Forstwirtschaft studiert. Ich bin also kein Berufsfotograf sondern Förster. Fotografiert habe ich aber schon mit 15 Jahren. Die Naturfotografie kam jedoch erst später.
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Fotoschule – So machst Du bessere Fotos vom Sternenhimmel

Veröffentlicht am 11. Dezember 2017 in der Kategorie Reportage, Veranstaltungstipps

Ein Textbeitrag von Geograf und GRENZGANG-Referent Christian Sefrin:


© Christian Sefrin, Die Milchstraße aufgenommen mit Blende 2.8, 30 Sek.

Wir alle kennen diese einmaligen Momente unter einem endlosen Sternenhimmel zu sitzen, am Lagerfeuer im Frieden mit uns und der Welt. Doch greift man nun spontan zur Kamera, um diese Einzigartigkeit im Foto festzuhalten sind die Ergebnisse meistens unbefriedigend. Ich möchte Euch heute einige einfache Schritte zeigen, wie ihr künftig bessere Sternenfotografien machen könnt. Wichtig sind natürlich neben einer guten Ausrüstung und dem entsprechenden Wissen über dessen Bedienung auch die äußerlichen Bedingungen wie Wetter, Mond und Standort, um beachtliche Ergebnisse mit dem nötigen Aha-Effekt zu erzielen.

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Lateinamerika im Fokus

Veröffentlicht am 20. November 2017 in der Kategorie Veranstaltungstipps

Willkommen zu einer faszinierenden Reise durch Lateinamerika!


© Heiko Beyer, Die Anden – Von Venezuela nach Kap Hoorn

Am Sonntag, den 26. November startet im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln der erste Thementag der GRENZGANG-Saison: Mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm und attraktiven Markt- und Infoständen präsentieren wir gemeinsam mit dem Museum einen ganzen Tag lang die Vielfalt Lateinamerikas.

Was euch am Sonntag alles erwartet, haben wir hier zusammengefasst:

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Der Bergsteigende Biker – Harald Philipp

Veröffentlicht am 4. Januar 2017 in der Kategorie Interview

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Harald Philipp ist leidenschaftlicher Mountainbike-Fahrer, Naturliebhaber – und er liebt die Geschwindigkeit. Er fährt keine angelegten Fahrradwege, sondern Wanderwege. Die GRENZGÄNGERIN Nina Winter hat mit ihm über Flow-Erlebnisse gesprochen und darüber, wie er zum Mountainbike-Fahren gekommen ist.

Deine Reise-Reportage trägt den Namen „Flow“. Was für eine Bedeutung steckt hinter diesem Begriff?
Flow bedeutet für mich ein Bewusstseinszustand, also völlig eins werden mit dem, was man tut. Mountainbike-Fahren ist meine große Leidenschaft. Wenn ich ein richtig gutes Flow-Erlebnis habe, fühle ich mich sogar noch eins mit dem Trail. Flow heißt also eins werden mit dem Fahrrad, wenn ich dann den Trail runterfahre.

Und was ist ein „Trail“?
Ein Trail ist ein Wanderweg. Ich fahre gerne schmale Wege mit dem Fahrrad und nicht so gerne Forstwege. Ein Fitnessbiker bin ich auch nicht. Ich bin eher auf abenteuerlichen Wegen unterwegs.

Erzähl mir von deinen Anfängen. Wie bist du zum Mountainbiken gekommen? Gab es ein einschneidendes Erlebnis?
Ich bin im südlichsten Bayern aufgewachsen und meine Eltern sind schon immer Bergsportler gewesen. In meiner Schulzeit bin ich nach Siegen gezogen, da gab es keinen wirklichen Bergsport – das Mountainbiken hat das dann ersetzt. Als ich nach der Schule wieder in die Alpen nach Innsbruck zurückgegangen bin, habe ich beide Welten vereint: Mountainbiken aus NRW und der Bergsport, den ich aus der Gegend kannte. Für mich war es sehr logisch, das dann zusammenzuführen.

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Auf Streifzug durch die Pilgerorte der Welt

Veröffentlicht am 7. Oktober 2016 in der Kategorie Veranstaltungstipps

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Warum pilgern Muslime und Hindus in den indischen Ort Ajmer? Was suchen Anhänger von gleich vier Religionen in eisiger Höhe am Berg Kailash in Tibet? Warum brechen jedes Jahr Millionen von Menschen zu Pilgerstätten in aller Welt auf?
Antworten auf diese Fragen gibt die Sonderausstellung „Pilgern – Sehnsucht nach Glück?“ vom 8. Oktober 2016 bis zum 9. April 2017 im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt in Köln.

Pilgerstätten hautnah
Besucher können sich auf eine Reise zu Pilgerorten unterschiedlicher Religionen in der ganzen Welt begeben. In vierzehn opulenten Inszenierungen präsentieren sich berühmte, aber auch in Europa weniger bekannte Pilgerstätten: So werden neben Jerusalem, Mekka oder Santiago de Compostela auch der heilige Berg Kailash in Tibet, die goldene Shwedagon-Pagode in Myanmar, die Basilika der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-Stadt, der Zeremonialort Ra’iātea in Ozeanien oder die Felsenkirchen von Lalibela in Äthiopien vorgestellt. Interaktive Stationen mit überraschenden Informationen laden zum Erleben mit allen Sinnen ein.

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